Fachbeitrag: Output Management im Wandel - Bringt die Corona-bedingte Digitalisierung nun das Business Communications Management?

Fachbeitrag: Output Management im Wandel - Bringt die Corona-bedingte Digitalisierung nun das Business Communications Management?
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Digitalisierung transformiert Output Management: Synchronisation von Kommunikationskanälen steigert Agilität und Effizienz in Unternehmen.

Jochen Person analysiert in seinem Vortrag bei den Shift/HR Talks 2022 die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Output Management und die Integration in umfassende Kommunikationsstrategien. Der Fokus liegt auf der Notwendigkeit, Kommunikationsprozesse über verschiedene Kanäle hinweg zu synchronisieren und zu integrieren, um den steigenden Erwartungen moderner Kunden gerecht zu werden. Person hebt die Bedeutung von Multichannel-Lösungen hervor, die es ermöglichen, auf digitale Anfragen kanaladäquat zu reagieren, und betont die Herausforderungen, die sich aus der Fragmentierung der Kommunikationsstränge ergeben.


Im Vortrag wird die Integration von Input- und Output-Prozessen als Schlüssel zur Steigerung der Agilität und Effizienz in der Unternehmenskommunikation dargestellt. Person diskutiert die Rolle von BPMN (Business Process Modeling Notation) zur Modellierung und Optimierung von Kommunikationsprozessen und empfiehlt hybride Plattformstrategien, um medienbruchfreie Kommunikation zu gewährleisten. Er unterstreicht die Notwendigkeit, Fachabteilungen zu befähigen, Kommunikationsinhalte und -kanäle eigenständig zu steuern, und sieht in der Digitalisierung der Kommunikationsprozesse einen entscheidenden Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

Die Digitalisierung hat die Art und Weise, wie wir kommunizieren, grundlegend verändert. Unternehmen müssen agiler werden, um den steigenden Erwartungen der Kunden gerecht zu werden. – Jochen Maier


Die Herausforderung besteht darin, Kommunikationsprozesse so zu gestalten, dass sie sowohl automatisiert als auch individuell relevant sind. Nur so kann echte Kundenbindung entstehen. – Jochen Maier


Ein Zurückziehen ins Homeoffice und Abwarten ist keine Lösung. Unternehmen müssen jetzt handeln, um nicht den Anschluss zu verlieren. – Jochen Maier

  • Die Digitalisierung erfordert eine Integration von Input- und Output-Management, um medienbruchfreie Kommunikationsprozesse zu ermöglichen.
  • Customer Experience Management muss entlang der gesamten Customer Journey kanal- und formatgerecht gestaltet werden.
  • Agilität und Echtzeitfähigkeit in der Kommunikation sind entscheidend, um den steigenden Erwartungen moderner Kunden gerecht zu werden.
  • Kleine und mittelständische Unternehmen haben oft Schwierigkeiten, digitale Strategien umzusetzen, können jedoch durch Outsourcing und standardisierte Lösungen profitieren.
  • Die Nutzung von BPMN ermöglicht es Fachabteilungen, Kommunikationsprozesse grafisch zu modellieren und effizienter zu steuern.

Die Digitalisierung im Output Management stellt Unternehmen vor die Herausforderung, ihre Kommunikationsprozesse grundlegend zu transformieren. Der Beitrag beleuchtet die strategische Relevanz dieser Transformation, indem er die Notwendigkeit einer nahtlosen Integration von Input- und Output-Prozessen betont. Ein zentrales Spannungsfeld besteht in der Diskrepanz zwischen traditionellen, papierbasierten Kommunikationsmethoden und der Erwartungshaltung moderner Kunden nach agiler, kanalübergreifender Kommunikation. Diese Diskrepanz offenbart Denkfehler und Veränderungsbarrieren, die in vielen Unternehmen noch bestehen. Der Beitrag macht deutlich, dass die Trennung von Poststelle und Output-Zentrum nicht mehr zeitgemäß ist und dass Unternehmen ihre Kommunikationsarchitekturen überdenken müssen, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Die Einführung von Plattformstrategien und die Nutzung von BPMN zur Prozessmodellierung werden als Schlüssel zur Überwindung dieser Barrieren identifiziert.


Der Vortrag fordert Unternehmen auf, ihre Kommunikationsprozesse aktiv zu digitalisieren und dabei hybride Plattformstrategien zu prüfen. Die Empfehlungen zielen darauf ab, die Agilität und Effizienz in der Unternehmenskommunikation zu steigern und die Fachabteilungen zu befähigen, Kommunikationsprozesse eigenständig zu steuern. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Praxis hin zu einem strategischen Ziel, das die kulturelle Transformation im Unternehmen unterstützt. Er inspiriert die Zielgruppe, bestehende Strukturen zu hinterfragen und neue Denkmodelle zu entwickeln, die eine medienbruchfreie Kommunikation ermöglichen. Die Fähigkeit zur Echtzeitkommunikation und individuellen Ansprache wird als entscheidender Erfolgsfaktor für die Kundenbindung hervorgehoben, was die Unternehmen dazu anregt, ihre strategischen Prioritäten neu zu setzen und die Digitalisierung als Chance für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit zu begreifen.

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