Fallbeispiel: Umsetzung der Cloudstrategie im Bereich Output Management bei der Deutschen Bank

Fallbeispiel: Umsetzung der Cloudstrategie im Bereich Output Management bei der Deutschen Bank
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Cloud-Migration im Output Management: Microservices, Open-Source-Integration und flexible IT-Infrastruktur für Banken.

Matthias Mehmke, Head of Output Management Systems bei der Deutsche Bank, beleuchtet in seinem Vortrag die strategische Migration von Output-Management-Systemen in Cloud-Umgebungen. Der Fokus liegt auf der Transformation hin zu Cloud-nativen Anwendungen und der Implementierung von Microservices-Architekturen. Diese Umstellung erfordert eine grundlegende Neuausrichtung der IT-Infrastruktur, um den Anforderungen an Skalierbarkeit und Flexibilität gerecht zu werden. Der Beitrag bietet praxisnahe Einblicke in die Herausforderungen und Lösungen, die bei der Migration von traditionellen Serverumgebungen zu einer dynamischen Cloud-Infrastruktur auftreten.


Im Detail beschreibt Mehmke die Umstellung auf Microservices und Container-Technologien, die eine flexible und skalierbare IT-Landschaft ermöglichen. Er erläutert, wie zentrale Queues die direkte Server-Kommunikation ersetzen, um eine dynamische Ressourcenzuweisung zu gewährleisten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Integration von Open-Source-Komponenten zur Kostenreduktion und der Anpassung von Batch-Prozessen an die Cloud-Umgebung. Mehmke hebt die Bedeutung der Mitarbeiterintegration und die Notwendigkeit hervor, zwischen bewährten Prozessen und neuen Anforderungen abzuwägen. Die Möglichkeit, schnell zwischen alter und neuer Infrastruktur zu wechseln, wird als entscheidender Erfolgsfaktor für die erfolgreiche Migration genannt.

Wir haben eine eigene Cloud-Umgebung aufgebaut, die auf etablierten Tools wie Red Hat Open Shift und Docker basiert. Diese Umgebung ermöglicht uns eine flexible und sichere Infrastruktur für unser Output Management. – Matthias Mehmmke


Der Wechsel zu einer Cloud-Umgebung erfordert, dass Anwendungen Cloud-native sind und Microservices bereitstellen. Dies bedeutet eine Umstellung in der Paketierung und im Deployment, bringt aber langfristig Flexibilität. – Matthias Mehmmke


Es ist entscheidend, sich auf das Neue einzulassen und nicht zu versuchen, alte Mechanismen auf die neue Infrastruktur zu übertragen. Die Cloud bietet viele Vorteile, aber man muss bereit sein, sich auf die Veränderungen einzulassen. – Matthias Mehmmke

  • Cloud-native Anwendungen erfordern eine Umstellung auf Microservices und Container-Technologien.
  • Batch-Prozesse im Output Management stellen besondere Herausforderungen in Cloud-Umgebungen dar und erfordern spezifische Anpassungen.
  • Eine zentrale Queue ersetzt direkte Server-Kommunikation in Cloud-Infrastrukturen, um Skalierbarkeit zu ermöglichen.
  • Lizenzpflichtige Software kann durch Open-Source-Komponenten ersetzt werden, um Kosten zu reduzieren.
  • Skalierbarkeit in der Cloud ermöglicht dynamische Ressourcenzuweisung für Lastspitzen, z. B. bei Quartalsverarbeitungen.

Die Migration von Output-Management-Systemen in Cloud-Umgebungen stellt Banken vor komplexe Herausforderungen, die weit über technische Anpassungen hinausgehen. Der strategische Wandel hin zu Cloud-nativen Anwendungen und Microservices-Architekturen erfordert nicht nur eine technologische Transformation, sondern auch eine kulturelle Neuausrichtung innerhalb der Organisationen. Die zentrale Herausforderung liegt in der Balance zwischen der Flexibilität und Skalierbarkeit der Cloud und den spezifischen Anforderungen traditioneller Batch-Prozesse. Diese Prozesse, die oft in Abhängigkeiten zueinander stehen, erfordern eine sorgfältige Abstimmung, um die Effizienz der Cloud-Infrastruktur voll auszuschöpfen, ohne die bestehenden Geschäftsprozesse zu gefährden. Der Beitrag beleuchtet die strukturellen Widersprüche, die entstehen, wenn etablierte Paradigmen auf neue technologische Möglichkeiten treffen, und zeigt, wie wichtig es ist, die Mitarbeiter aktiv in diesen Wandel einzubinden, um Widerstände zu überwinden und die Transformation erfolgreich zu gestalten.


Der Vortrag liefert wertvolle Impulse für IT-Verantwortliche in Banken, indem er konkrete Prinzipien und Empfehlungen für die Cloud-Migration aufzeigt. Besonders hervorzuheben ist die Bedeutung einer flexiblen Infrastruktur, die es ermöglicht, Ressourcen dynamisch zuzuschalten und so auf Lastspitzen effizient zu reagieren. Dies erfordert jedoch eine tiefgreifende Analyse und Anpassung bestehender Kommunikationsmechanismen. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, die Cloud-Migration nicht als reines IT-Projekt zu betrachten, sondern als integralen Bestandteil der digitalen Transformation, der strategische Ziele mit operativer Praxis und kulturellem Wandel verknüpft. Die Möglichkeit, zwischen alter und neuer Umgebung schnell umzuschalten, wird als entscheidender Erfolgsfaktor hervorgehoben, der nicht nur die Fehlersuche erleichtert, sondern auch die Akzeptanz neuer Technologien fördert. Durch die Reflexion dieser Prinzipien verschiebt der Beitrag die Perspektive von einer rein technischen auf eine ganzheitliche Betrachtung der Cloud-Migration, die sowohl technologische als auch organisatorische Aspekte umfasst.

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