Focus On Experience Design to Move Beyond CX Boundaries

Focus On Experience Design to Move Beyond CX Boundaries
Mitschnitt-Länge: 35 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

Katie Stabler zeigt, wie CX als Philosophie systemische Verbesserungen über Abteilungsgrenzen hinweg ermöglicht.

Katie Stablers Keynote auf der Shift/CX Konferenzwoche 2026 beleuchtet die Notwendigkeit, Customer Experience (CX) als umfassendes Organisationsprinzip zu etablieren. Sie argumentiert, dass CX nicht als isolierte Strategie oder Abteilung betrachtet werden sollte, sondern als Philosophie, die alle organisatorischen Entscheidungen beeinflusst. Diese Perspektive hebt hervor, dass Kundenerfahrungen durch systemische Ansätze und eine ganzheitliche CX-Philosophie gestaltet werden müssen, um über Abteilungsgrenzen hinaus nachhaltige Verbesserungen zu erzielen. Stablers Ansatz fordert CX-Führungskräfte auf, als Systemarchitekten zu agieren, die Entscheidungsprozesse unternehmensweit beeinflussen.

Im Vortrag betont Stabler, dass nur 23 % der Unternehmen eine ausgereifte Design-Praxis besitzen, was auf eine reaktive statt strategische Herangehensweise an CX hinweist. Sie identifiziert fünf zentrale Bereiche für Experience Design: Policy, Process, Technology, Behavior und Environment. Diese Elemente formen die Kundenerfahrung weit vor der eigentlichen Interaktion. Stabler kritisiert, dass CX-Strategien oft nicht mit anderen Unternehmensstrategien verknüpft sind, was zu isolierten Projekten führt. Sie fordert, dass CX-Leader als Experience Architects agieren, die systemisch gestalten und Abteilungen verbinden. Die Philosophie von CXism propagiert, dass CX als Denkprinzip die gesamte Organisationsgestaltung beeinflussen sollte, um die Grenzen traditioneller Abteilungsstrukturen zu überwinden.

Customer Experience ist nicht nur ein Abteilungsproblem, sondern ein Designproblem, das die gesamte Organisation betrifft. – Katie Stabler

Erlebnisdesign verschiebt die Diskussion von der Messung der Erfahrung hin zur Gestaltung der Bedingungen, die sie schaffen. – Katie Stabler

CX-Führungskräfte sollten nicht nur Erfahrungen reparieren und berichten, sondern die Bedingungen gestalten, die sie schaffen. – Katie Stabler

  • Nur 23 % der Unternehmen haben eine ausgereifte Design-Praxis, was zeigt, dass CX oft reaktiv statt strategisch angegangen wird.
  • Kundenerfahrungen werden durch Entscheidungen, Systeme, Prozesse, Anreize und Umgebungen geformt, nicht nur durch Frontline-Interaktionen.
  • CX sollte als Philosophie betrachtet werden, die Entscheidungen auf allen Ebenen der Organisation beeinflusst, nicht als isolierte Strategie.
  • CX-Führungskräfte müssen als Systemarchitekten agieren, die Abteilungen verbinden und Entscheidungsprozesse beeinflussen.
  • Ein systemisches CX-Design erfordert die Integration von Policy-, Prozess-, Technologie-, Verhaltens- und Umgebungsdesign.

Die strategische Relevanz von Experience Design als Organisationsphilosophie liegt in der Überwindung traditioneller Abteilungsgrenzen, die oft die systemische Integration von Customer Experience (CX) behindern. Unternehmen neigen dazu, CX als isolierte Funktion zu betrachten, was zu reaktiven und fragmentierten Ansätzen führt. Diese Sichtweise verkennt, dass Kundenerfahrungen durch eine Vielzahl von Entscheidungen und Strukturen geprägt werden, die weit über die Frontline-Interaktionen hinausgehen. Der blinde Fleck vieler Organisationen ist die fehlende Verknüpfung von CX mit zentralen Unternehmensstrategien, was zu isolierten Projekten ohne nachhaltigen ROI führt. Die Verantwortung für CX muss von einer Abteilung auf die gesamte Organisation übergehen, um die strukturellen Widersprüche zu überwinden, die durch siloartige Denkweisen entstehen.

Der Beitrag fordert CX-Führungskräfte auf, als Systemarchitekten zu agieren, die strategische und operative Entscheidungen mit einer CX-Perspektive durchdringen. Dies erfordert eine Verschiebung der Perspektive von der Messung von Erlebnissen hin zur Gestaltung der Bedingungen, die diese ermöglichen. Die Prinzipien von CXism betonen, dass CX als Denkprinzip alle Unternehmensbereiche beeinflussen sollte, um kulturellen Wandel zu fördern und organisatorische Grenzen aufzulösen. Für die Zielgruppe bedeutet dies, dass sie CX nicht nur als strategisches Ziel, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmensphilosophie begreifen muss. Der Beitrag leistet einen entscheidenden Impuls, indem er die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel verknüpft und CX-Leader ermutigt, als Katalysatoren für eine ganzheitliche Transformation zu wirken.

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