How to sell CX investments to your CEO

How to sell CX investments to your CEO
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Wie Sie CX-Initiativen in Energieunternehmen an individuelle Ziele koppeln und interne Akzeptanz über alle Führungsebenen hinweg schaffen.

Wie gelingt es, Customer-Experience-Initiativen in großen, silo-geprägten Energieunternehmen so zu positionieren, dass sie auf die individuellen Zielstrukturen und Agenden aller relevanten Stakeholder einzahlen? Im Talk diskutieren ein Chief Client Officer und eine Branchenkollegin, wie CX-Verantwortliche und Change Manager die Akzeptanz für CX-Investments über alle Ebenen hinweg schaffen. Im Fokus stehen die Überwindung organisatorischer Silos, die gezielte Ansprache von Führungskräften mit unterschiedlichen Zielsystemen und die Übersetzungsleistung, CX-Argumente in die Sprache operativer Einheiten zu übertragen. Der Beitrag bietet einen praxisnahen Zugang zu den Herausforderungen der CX-Transformation in regulierten und unregulierten Geschäftsfeldern und adressiert die Notwendigkeit, Transformationserfolge sichtbar und relevant für verschiedene Stakeholdergruppen zu kommunizieren.

Im Zentrum der Argumentation steht, dass CX-Investitionen nur dann Akzeptanz finden, wenn sie als Hebel für die individuellen Ziele der jeweiligen Stakeholder erkennbar sind. Die Speaker zeigen anhand konkreter Beispiele, wie Segmentierung und gezielte Kommunikation auf interne Zielgruppen angewendet werden, um Widerstände produktiv zu adressieren und Multiplikatoren zu gewinnen. Sie beschreiben, wie klassische CX-Methoden wie Journey Management auf operative Herausforderungen übersetzt und kurzfristige Zielkonflikte ausgehalten werden müssen. Die Auswahl und Ansprache der wichtigsten Stakeholdergruppen erfolgt nach Relevanz und Einfluss auf die Transformation, wobei unterschiedliche Erfolgskriterien – von Conversion Rate bis Prozesskosten – berücksichtigt werden. Die Diskussion verdeutlicht, dass Transformation als kontinuierlicher Prozess verstanden wird, bei dem Motivation, sichtbare Erfolge und die flexible Anwendung von Methoden zentrale Erfolgsfaktoren sind.

Nur weil du einen Stakeholder an Bord hast, heißt das noch lange nicht, dass du sie alle hast. Du musst die individuellen Ziele und Zielvereinbarungen jedes Einzelnen verstehen und bedienen, damit sie sich auf CX-Initiativen einlassen. – Matthias Kraus

Wenn du nicht bereit bist, den Aufwand zu investieren, dich wirklich in die Perspektive der Stakeholder zu versetzen, rennst du zum zehntausendsten Mal gegen die Windmühle – und kommst persönlich keinen Schritt weiter. – Matthias Kraus

Alle Stakeholder abzuholen ist unmöglich und auch gar nicht nötig. Entscheidend ist, die wenigen mit dem größten Hebel zu identifizieren und sie zu Multiplikatoren zu machen. – Matthias Kraus

  • Stakeholder-Involvement ist entscheidend für erfolgreiche CX-Transformationen und muss individuell auf Zielstrukturen und Agenden der Beteiligten eingehen.

  • Return on CX Invest muss für unterschiedliche Stakeholder nachvollziehbar und relevant aufbereitet werden, um Akzeptanz zu schaffen.
  • Kundenzentrierung und Segmentierung der Stakeholder ermöglichen gezielte Kommunikation und erhöhen die Wirksamkeit von Transformationsmaßnahmen.
  • Transformationserfolge müssen regelmäßig sichtbar gemacht und auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten kommuniziert werden.
  • Organisationaler Wandel gelingt nur, wenn Widerstände als Teil des Prozesses angenommen und aktiv adressiert werden.

Kundenzentrierung in großen, regulierten Energieunternehmen scheitert häufig an der Diskrepanz zwischen strategischer Ambition und operativer Realität. Die Transformation zur kundenzentrierten Organisation wird zwar auf Vorstandsebene priorisiert, bleibt jedoch wirkungslos, solange individuelle Zielsysteme, Bereichslogiken und persönliche Agenden der Führungskräfte unberücksichtigt bleiben. Das eigentliche Spannungsfeld entsteht aus der Annahme, dass CX-Initiativen durch Top-down-Entscheidungen allein Akzeptanz finden. Tatsächlich offenbart sich ein blinder Fleck im Verständnis organisationaler Veränderung: Die Wirksamkeit von CX-Investitionen hängt maßgeblich davon ab, inwieweit sie als Hebel für die individuellen Ziele und Motivationen der relevanten Stakeholder übersetzt werden. Zielkonflikte, Silostrukturen und die Tendenz zur Verantwortungsverschiebung blockieren nachhaltige Wirkung, wenn sie nicht explizit adressiert werden. Die Herausforderung liegt darin, CX nicht als isoliertes Projekt, sondern als integralen Bestandteil der Wertschöpfung und der persönlichen Erfolgslogik der Beteiligten zu positionieren.

Der Beitrag liefert praxisnahe Prinzipien für die operative und strategische Verankerung von CX-Transformationen: Segmentierung interner Stakeholder, gezielte Übersetzung von CX-Mehrwerten in individuelle Zielbilder und die konsequente Sichtbarmachung von Transformationserfolgen. Entscheidend ist die Fähigkeit, die unterschiedlichen Zielsysteme nicht nur zu analysieren, sondern aktiv miteinander zu verbinden und Multiplikatoren zu identifizieren, die als Katalysatoren für Akzeptanz und kulturellen Wandel wirken. Die Reflexion über Spaß, Motivation und die produktive Nutzung von Widerständen verschiebt den Fokus von reiner Zielerreichung hin zu einer resilienten, lernenden Organisation. Für CX-Verantwortliche und Change Manager entsteht daraus ein klarer Handlungsimpuls: Transformation gelingt nur, wenn operative Praxis, strategische Zielsetzung und kulturelle Dynamik kontinuierlich aufeinander bezogen und kommunikativ vermittelt werden. Der Beitrag fordert dazu auf, CX-Investitionen als organisationsübergreifende Lern- und Übersetzungsleistung zu begreifen, die individuelle und kollektive Zielstrukturen gleichermaßen adressiert.

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