Im Gespräch mit André Morys über die Hebel im Growth Marketing

Folge 51

Im Gespräch mit André Morys über die Hebel im Growth Marketing
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Datengetriebene Optimierung: Erfahren Sie, wie Sie monetäre Ergebnisse mit echter Kundenorientierung durch systematisches Experimentieren verbinden.

André Morys, Vorstand von konversionsKRAFT, diskutiert im Interview datengetriebene Optimierung im Kontext von B2B SaaS, Enterprise und E-Commerce. Der Beitrag bietet einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Strategien, die Unternehmen bei der Etablierung einer kundenzentrierten Kultur und der Nutzung von A/B Testing zur Conversion-Optimierung begegnen. Besonders hervorzuheben ist die Verbindung von monetären Ergebnissen mit echter Kundenorientierung durch systematisches Experimentieren und Lernen. Morys betont die Notwendigkeit, Silos zu überwinden und datengetriebene Systeme zu etablieren, um langfristig erfolgreich zu sein.


Im Gespräch erläutert Morys, dass datengetriebene Optimierung ein System erfordert, das monetäre Ergebnisse mit besserer Kundenorientierung verbindet. Er beschreibt, wie A/B Testing als Filtersystem dient, um nur funktionierende Änderungen zu implementieren, und hebt die Bedeutung der Perspektivübernahme des Kunden hervor. Growth Hacking sieht er als überholt an, während nachhaltige, datengetriebene Strategien im Vordergrund stehen. Morys kritisiert den Confirmation Bias und fordert Unternehmen auf, eigene Ideen als gescheitert zu akzeptieren, wenn die Daten dies zeigen. Er empfiehlt qualitative Methoden wie „Jobs to be Done“, um das Kundenverhalten besser zu verstehen, und sieht die Notwendigkeit, datengetriebene Prozesse und eine experimentierfreudige Kultur zu etablieren.

Wir haben sehr viele, sehr große Omnichannel-Unternehmen, und meine Erfahrung ist immer so: Früher hat man mir noch gesagt, der Onlineshop ist die 99. Filiale. – André Morys


Ich glaube, im Management sind oft viele Menschen ungeduldig und wollen wirklich schnell vorankommen. – André Morys


Der eigentliche Hack sind zwei Tricks. Der erste ist, die Kundenperspektive wirklich zu verinnerlichen. Der zweite ist, mit Daten zu beweisen, was funktioniert und was nicht. – André Morys

  • Datengetriebene Optimierung erfordert ein System, das monetäre Ergebnisse mit besserer Kundenorientierung verbindet.
  • A/B Testing dient als Filtersystem, um nur funktionierende Änderungen zu implementieren.
  • Kundenzentrierung bedeutet, die Perspektive der Kunden wirklich zu verstehen und in Entscheidungen einzubeziehen.
  • Growth Hacking ist nicht mehr zeitgemäß; nachhaltige, datengetriebene Strategien sind entscheidend.
  • Eine experimentierfreudige Unternehmenskultur ist die Grundlage für langfristigen Erfolg.

Datengetriebene Optimierung ist für Unternehmen im B2B SaaS und E-Commerce von strategischer Bedeutung, da sie die Verbindung von monetären Ergebnissen mit einer verbesserten Customer Experience ermöglicht. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderung, dass viele Unternehmen trotz der digitalen Transformation weiterhin in Silos denken und handeln, was die Integration von Daten, Marketing und operativen Prozessen erschwert. Ein zentraler blinder Fleck ist der Confirmation Bias, der dazu führt, dass Unternehmen an ineffektiven Ideen festhalten, anstatt datenbasierte Entscheidungen zu treffen. Diese Denkfehler und strukturellen Widersprüche behindern die notwendige Transformation hin zu einer experimentierfreudigen, kundenzentrierten Organisation. Der Beitrag macht deutlich, dass nachhaltiges Wachstum nicht durch kurzfristige Growth Hacking-Ansätze, sondern durch systematisches, datenorientiertes Vorgehen erreicht wird.


Der Beitrag fordert Unternehmen auf, sich konsequent auf die Perspektive der Kunden zu konzentrieren und datenbasierte Validierung als Kernprinzip zu etablieren. Er bietet Reflexionsimpulse, indem er die Notwendigkeit betont, Silos zu überwinden und interdisziplinäre Verbindungen zu schaffen. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Praxis hin zu einem strategischen Ziel, das kulturellen Wandel erfordert. Die Zielgruppe wird ermutigt, die eigene Entscheidungsfindung kritisch zu hinterfragen und die Bedeutung von Datenorientierung und Kundenzentrierung zu erkennen. Der Beitrag leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des Themas, indem er aufzeigt, dass der Erfolg datengetriebener Systeme von der Bereitschaft abhängt, bestehende Strukturen zu hinterfragen und eine lernbereite Unternehmenskultur zu fördern.

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