Im Gespräch mit Dr. Peter Pirner zu aktuellem Status-Quo bei der CX-Orientierung

Folge 15

Im Gespräch mit Dr. Peter Pirner zu aktuellem Status-Quo bei der CX-Orientierung
Mitschnitt-Länge: 37 Minuten
Mitschrift verfügbar

Dr. Peter Pirner analysiert, wie Customer Journey Mapping Workshops Silodenken überwinden und digitale Kundenerfahrungen optimieren.

Dr. Peter Pirner diskutiert im Interview die Herausforderungen und Strategien des ganzheitlichen Customer Experience Managements in B2B-Unternehmen. Der Beitrag bietet eine tiefgehende Analyse der Integration von CX-Strategien und der Überwindung von Silodenken. Besonders hervorzuheben ist die praxisnahe Perspektive von Pirner, der seine umfangreiche Erfahrung aus der Beratung und dem Podcast CX Talks einbringt. Der Fokus liegt auf der Optimierung digitaler Kundenerfahrungen und der Anpassung an organisationale Veränderungen durch Digitalisierung.


Im Interview betont Pirner die Bedeutung von Customer Journey Mapping Workshops zur Förderung bereichsübergreifender Zusammenarbeit. Er beschreibt, wie diese Workshops helfen, organisationale Verkrustungen zu lösen und eine gemeinsame Sicht auf Kundenbedürfnisse zu entwickeln. Zudem hebt er die Rolle von Technologien wie Chatbots hervor, die einfache Aufgaben effizient bearbeiten, während komplexere Interaktionen menschliche Betreuung erfordern. Pirner argumentiert, dass eine hohe hierarchische Verankerung von CX in Unternehmen notwendig ist, um Veränderungen effektiv umzusetzen. Die Kombination aus quantitativen Daten und qualitativen Erkenntnissen wird als Schlüssel zur intelligenten Segmentierung und Verbesserung der Customer Journey gesehen.

Es gibt so viele Spezialdisziplinen, die du brauchst, damit es wirklich so richtig Action kriegt, dass auch bei den Beratern Silos da sind. – Dr. Peter Pirner


Ich habe lieber einen engagierten Vertriebsleiter, der vielleicht auch ein bisschen eigennützig ist, als einen engagierten Marketingvorstand, auf den aber kein Mensch hört. – Dr. Peter Pirner


Das Herz nimmst du mit, wenn du die Emotionen spüren lässt. Wenn das noch in Einklang ist mit dem, was die Daten sagen, dann sagen die: „Okay, es scheint rational so zu sein.“ – Dr. Peter Pirner

  • Ganzheitliches Customer Experience Management scheitert oft an Silodenken und mangelnder Zusammenarbeit zwischen Abteilungen.
  • Die Corona-Pandemie hat die Notwendigkeit einer stärkeren Kundenorientierung verdeutlicht, jedoch auch viele Unternehmen dazu gezwungen, sich auf Kernprozesse zu konzentrieren.
  • Digitalisierung und der Einsatz von Technologien wie Chatbots können Standardanfragen effizient bearbeiten, während komplexere Kundeninteraktionen weiterhin menschliche Betreuung erfordern.
  • Customer Journey Mapping Workshops können helfen, organisationale Verkrustungen aufzubrechen und eine gemeinsame Perspektive auf Kundenbedürfnisse zu schaffen.
  • CX-Management sollte in Unternehmen hierarchisch hoch angesiedelt sein, um die notwendige Unterstützung und Durchsetzungskraft zu gewährleisten.

Ganzheitliches Customer Experience Management (CXM) steht im Spannungsfeld zwischen strategischer Notwendigkeit und operativer Umsetzung. Die Herausforderung liegt in der Überwindung von Silodenken, das oft die Integration von CXM-Strategien behindert. Unternehmen müssen sich mit der Frage auseinandersetzen, wie sie Kundenorientierung in ihre Kernprozesse integrieren können, ohne in alte Muster der Abteilungsisolierung zurückzufallen. Die Digitalisierung bietet zwar neue Werkzeuge, wie Chatbots zur Effizienzsteigerung, doch bleibt die menschliche Interaktion entscheidend für komplexe Kundenanliegen. Diese Diskrepanz zwischen technologischem Fortschritt und der Notwendigkeit persönlicher Betreuung offenbart strukturelle Widersprüche, die es zu adressieren gilt. Der Beitrag verdeutlicht, dass die Verankerung von CXM in der Unternehmenshierarchie entscheidend ist, um Veränderungsbarrieren zu überwinden und eine nachhaltige Kundenorientierung zu etablieren.


Der Beitrag fordert dazu auf, Customer Journey Mapping Workshops als Mittel zur Förderung bereichsübergreifender Zusammenarbeit zu nutzen. Diese Workshops bieten die Möglichkeit, organisationale Verkrustungen aufzubrechen und eine gemeinsame Perspektive auf Kundenbedürfnisse zu entwickeln. Die Kombination aus quantitativen Daten und qualitativen Erkenntnissen wird als Schlüssel zur intelligenten Segmentierung und Optimierung der Customer Journey hervorgehoben. Der Inhalt verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Sichtweise hin zu einem strategischen Ansatz, der kulturellen Wandel als integralen Bestandteil von CXM begreift. Unternehmen werden ermutigt, kontinuierlich an ihrer Unternehmenskultur zu arbeiten, um eine echte Kundenfokussierung zu erreichen. Dies erfordert nicht nur technische Anpassungen, sondern auch eine klare Verankerung von CXM in den relevanten Funktionsbereichen, um die notwendige Durchsetzungskraft zu gewährleisten.

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