Im Gespräch mit Georg Blum zum Status-Quo der aktuellen Marketing Tech Landscape

Folge 06

Im Gespräch mit Georg Blum zum Status-Quo der aktuellen Marketing Tech Landscape
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Marketing Tech im B2B: Nutzen Sie spezialisierte Tools und konsolidierte Kundendaten für eine effektive, kundenzentrierte Strategie.

Georg Blum, Inhaber von 1A Relations, diskutiert im Interview die Herausforderungen und Chancen der aktuellen Marketing Tech Landscape mit einem Fokus auf B2B-Unternehmen. Der Beitrag bietet eine tiefgehende Analyse der effektiven Nutzung von Marketing-Technologien und der Datenintegration zur Optimierung von Kundenbeziehungen. Blum beleuchtet die Notwendigkeit, interne Kompetenzen für Marketing-Technologien aufzubauen und die Auswahl spezialisierter Tools zu treffen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Beitrag zeichnet sich durch seine praxisnahen Einblicke und die Betonung auf die Anpassung organisatorischer Strukturen für eine kundenzentrierte Ausrichtung aus.


Im Interview hebt Blum die Bedeutung der Konsolidierung von Kundendaten in einem Golden Record hervor und empfiehlt, sich auf zentrale Variablen zu konzentrieren, um Prozesse zu automatisieren und zu personalisieren. Er warnt vor der unkritischen Übernahme neuer Technologietrends und betont die Notwendigkeit einer klaren Datenstrategie. Blum sieht in der mangelnden Akzeptanz von CRM-Systemen ein zentrales Problem und rät zu kontinuierlicher Schulung der Mitarbeiter. Er plädiert für den Aufbau interner Kompetenzen und die Integration von IT und Fachabteilungen, um Datensilos zu vermeiden und die Wertschöpfung zu steigern.

Die Marketing Tech Landscape ist überfüllt mit Tools, aber nicht jedes Unternehmen braucht alles. Es ist entscheidend, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich Mehrwert bringt. – Georg Blum


Viele Unternehmen haben eine Vielzahl von Daten, aber oft fehlt die Fähigkeit, diese effektiv zu nutzen. Weniger ist oft mehr, wenn es um Kundendaten geht. – Georg Blum


Die Integration von Marketing- und Vertriebsdaten ist unerlässlich, um eine einheitliche Sicht auf den Kunden zu erhalten. Unternehmen müssen in diese Fähigkeit investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. – Georg Blum

  • Die Konsolidierung von Daten in einem Golden Record ist essenziell, um eine integrierte Sicht auf den Kunden zu gewährleisten.
  • Kleine und mittelständische Unternehmen müssen in interne Kompetenzen für Marketing-Technologien investieren, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
  • Die Auswahl von spezialisierten Tools kann für kleinere Unternehmen effektiver sein als der Einsatz großer, unflexibler Plattformen.
  • Eine kundenorientierte Unternehmenskultur und klare Datenstrategien können die Wertschöpfung um bis zu 25 % steigern.
  • Schulungen und kontinuierliches Training sind entscheidend, um die Akzeptanz und Nutzung von Marketing-Technologien sicherzustellen.

Die aktuelle Marketing Tech Landscape stellt B2B-Unternehmen vor die Herausforderung, Datenintegration und Technologieeinsatz strategisch zu optimieren. Ein zentraler Aspekt ist die Konsolidierung von Kundendaten in einem Golden Record, um eine integrierte Sicht auf den Kunden zu gewährleisten. Dies ist besonders relevant, da viele Unternehmen den Überblick über die Vielzahl an verfügbaren Tools verlieren und sich in Datensilos verstricken. Der Beitrag beleuchtet das Spannungsfeld zwischen der Verlockung neuer Technologietrends und der Notwendigkeit, diese kritisch auf ihren Nutzen für das eigene Geschäftsmodell zu prüfen. Hierbei wird deutlich, dass die Verantwortung für die erfolgreiche Einführung von Marketing-Technologien nicht allein bei der IT liegt, sondern auch die Fachabteilungen aktiv eingebunden werden müssen. Transformation und Veränderungsbarrieren werden sichtbar, wenn Unternehmen versuchen, eine kundenorientierte Unternehmenskultur zu etablieren, während sie gleichzeitig mit strukturellen Widersprüchen und Zielkonflikten kämpfen.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er Unternehmen dazu auffordert, sich auf wenige, aber relevante Daten zu konzentrieren und kontinuierlich in die Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter zu investieren. Die Empfehlung, eine klare Datenstrategie zu verfolgen und funktionsübergreifende Zusammenarbeit zu fördern, verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen zu einer kulturellen Transformation. Dies erfordert eine enge Integration von IT und Fachabteilungen, um nachhaltigen Erfolg im datengetriebenen Marketing zu erzielen. Die Reflexion über die Notwendigkeit, interne Kompetenzen aufzubauen und Abhängigkeiten von externen Dienstleistern zu reduzieren, bietet der Zielgruppe wertvolle Einsichten für die strategische Ausrichtung ihrer Marketing-Technologien. Der Beitrag fordert auf, bestehende Strukturen zu hinterfragen und eine kundenzentrierte Organisation zu schaffen, die langfristig wettbewerbsfähig bleibt.

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