Im Gespräch mit Harald Henn zum CX Trendradar & dem Ausblick auf die CX Dialog

Folge 86

Im Gespräch mit Harald Henn zum CX Trendradar & dem Ausblick auf die CX Dialog
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
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Harald Henn beleuchtet die strategische Bewertung von CX-Trends und deren wirtschaftlichen Beitrag für Unternehmen.

Harald Henn, Geschäftsführer von Marketing Resultant, bietet in einem Interview im Rahmen der Shift/CX Talks tiefgehende Einblicke in die Methodik und aktuellen Entwicklungen des CX-Trendradar. Der Beitrag richtet sich an Customer Experience Manager großer Unternehmen und Berater für CX-Strategien, die sich mit der Priorisierung, Messbarkeit und Integration von CX-Initiativen auseinandersetzen. Die Diskussion fokussiert auf die strategische Bewertung von CX-Trends und deren wirtschaftlichen Beitrag, wobei die Integration von People, Process und Technology als entscheidend hervorgehoben wird.


Henn betont die Notwendigkeit, CX-Initiativen auf ihren wirtschaftlichen Beitrag zu prüfen, und beschreibt die Bedeutung von Tools wie der Value Irritant Matrix zur effizienten Ressourcenverwendung. Er erläutert, wie das Trendradar eine strukturierte Methodik bietet, um relevante Entwicklungen zu identifizieren und deren Reifegrad zu bewerten. Zudem hebt er die Rolle von Customer Data Platforms und Conversational Automation hervor, die durch den Einsatz von Large Language Models eine verbesserte Dialogfähigkeit ermöglichen. Abschließend informiert er über den bevorstehenden CX Dialog, der praxisorientierte Wissensvermittlung und Leuchtturmprojekte präsentiert.

Der eigentliche Mehrwert besteht darin, die Verknüpfung der Themen zu verstehen und umzusetzen. – Harald Henn


Die Unternehmen müssen jetzt konkret ansetzen und den wirtschaftlichen Beitrag ihrer Initiativen nachweisen. – Harald Henn


Customer Experience ist mittlerweile fast genauso wichtig wie das Produkt selbst. – Harald Henn

  • Customer Experience Management muss zunehmend seinen wirtschaftlichen Beitrag nachweisen, um langfristig in Unternehmen verankert zu bleiben.
  • Die Priorisierung von CX-Initiativen sollte auf Basis von Tools wie der Value Irritant Matrix erfolgen, um Ressourcen effizient einzusetzen.
  • Die Integration von People, Process und Technology ist entscheidend, um CX-Initiativen erfolgreich umzusetzen.
  • Das Trendradar bietet eine strukturierte Methodik, um relevante Entwicklungen in CX zu identifizieren und deren Reifegrad zu bewerten.
  • Employee Experience hat sich als wichtiger Trend etabliert, da es direkt auf Kundenzufriedenheit und Geschäftsergebnisse einzahlt.

Customer Experience Management (CEM) steht im Spannungsfeld zwischen strategischer Notwendigkeit und operativer Umsetzung. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderung, CEM-Initiativen nicht nur als isolierte Maßnahmen zu betrachten, sondern sie in eine umfassende Unternehmensstrategie zu integrieren. Ein zentraler blinder Fleck ist die oft fehlende Verknüpfung von People, Process und Technology, die für den Erfolg von CEM entscheidend ist. Die Transformation hin zu einer kundenzentrierten Organisation erfordert das Überwinden von Silodenken und die Etablierung einer Governance-Struktur, die alle Beteiligten einbindet. Der Beitrag macht deutlich, dass die wirtschaftliche Relevanz von CEM-Initiativen zunehmend hinterfragt wird, insbesondere in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Unternehmen müssen den wirtschaftlichen Beitrag ihrer CEM-Maßnahmen nachweisen, um langfristig erfolgreich zu sein.


Der Beitrag liefert praxisnahe Impulse zur Priorisierung und Messbarkeit von CEM-Initiativen. Die Value Irritant Matrix wird als effektives Werkzeug vorgestellt, um Maßnahmen zu priorisieren und Ressourcen effizient einzusetzen. Zudem wird die Bedeutung der Integration von Customer Data Platforms hervorgehoben, um eine nahtlose Kundenerfahrung über verschiedene Kanäle hinweg zu gewährleisten. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, bestehende Prozesse kritisch zu hinterfragen und die Verbindung zwischen operativer Praxis und strategischen Zielen zu stärken. Er verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen Betrachtung hin zu einer ganzheitlichen Sichtweise, die kulturellen Wandel und organisatorische Transformation einschließt. Dies erfordert von Unternehmen, nicht nur in Technologie, sondern auch in die Schulung und Einbindung ihrer Mitarbeiter zu investieren, um nachhaltige Erfolge im Customer Experience Management zu erzielen.

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