Im Gespräch mit Harald Huber (unymira) zu den Chatbot-Trends für 2021

Folge 13

Im Gespräch mit Harald Huber (unymira) zu den Chatbot-Trends für 2021
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
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Modulare Chatbots optimieren B2B SaaS-Dialoge: Integration, Interoperabilität und redaktionelle Konsistenz als Schlüssel zum Erfolg.

Das Interview mit Harald Huber bietet einen tiefen Einblick in die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Chatbots für B2B SaaS-Unternehmen. Im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 diskutiert Huber die Bedeutung modularer Chatbot-Architekturen und deren Integration in bestehende Geschäftsprozesse. Der Fokus liegt auf der Optimierung der Dialogqualität und der Nutzererfahrung durch den Einsatz von KI-gestützten Dialogen und der Kombination von Pattern Matching und NLP-Techniken. Diese Ansätze ermöglichen eine flexible und skalierbare Kundeninteraktion, die sich nahtlos in die Unternehmensstruktur einfügt.


Harald Huber hebt hervor, dass modulare Chatbots im Vergleich zu monolithischen Systemen eine einfachere Pflege und Qualitätssicherung bieten. Er beschreibt die Entwicklung der Chatbot-Architektur bei USU in mehreren Stufen, von der Nutzung einer Wissensdatenbank bis zur Einführung komplexer Chatbot-Lösungen. Ein zentrales Thema ist die Notwendigkeit einer einheitlichen Tonalität und redaktionellen Konsistenz, um ein positives Nutzererlebnis zu gewährleisten. Huber sieht die Zukunft in der Modularisierung und der Interoperabilität von Bots, die flexibel Informationen austauschen und Aufgaben übergeben können, ohne dass der Nutzer den Übergang bemerkt.

Ein Chatbot ist attraktiv, weil er über ein einheitliches Conversational Interface verschiedene Arten von Services erschließt, ohne dass der Anwender sich mit unterschiedlichen Oberflächen auseinandersetzen muss. – Harald Huber


Die Zukunft liegt in einem Bot Universe, in dem kleine Bots zusammenarbeiten und Informationen austauschen können. Das ermöglicht eine flexible Erweiterung und verbessert das Anwendererlebnis erheblich. – Harald Huber


Chatbots sind ungern allein. Sie möchten im Rudel auftreten, um ihre Stärken voll auszuspielen und den Anwendern einen umfassenden Service zu bieten. – Harald Huber

  • Modulare Chatbot-Architekturen ermöglichen eine bessere Pflege und Qualitätssicherung im Vergleich zu monolithischen Systemen.
  • Die Integration von Chatbots in bestehende Geschäftsprozesse ist entscheidend, um eine nahtlose Nutzererfahrung zu gewährleisten.
  • KI-gestützte Dialoge können durch Kombination von Pattern Matching und NLP-Techniken verbessert werden.
  • Einheitliche Tonalität und redaktionelle Konsistenz sind essenziell für ein positives Nutzererlebnis bei der Interaktion mit Chatbots.
  • Chatbots sollten als Teil eines Bot-Universums betrachtet werden, um verschiedene Anwendungsfälle flexibel abzudecken.

Modulare Chatbot-Architekturen gewinnen in der B2B SaaS-Branche an strategischer Bedeutung, da sie die Flexibilität und Effizienz in der Kundeninteraktion und internen Prozessen erheblich steigern. Die Herausforderung liegt in der Integration dieser Systeme in bestehende Geschäftsprozesse, um eine nahtlose Nutzererfahrung zu gewährleisten. Ein zentraler Konflikt besteht zwischen der Notwendigkeit, spezialisierte, modulare Bots zu entwickeln, und der Versuchung, monolithische Systeme zu schaffen, die oft an Komplexität und mangelnder Anpassungsfähigkeit scheitern. Die Diskussion um die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) in Chatbots verdeutlicht zudem einen blinden Fleck: Viele Unternehmen fordern KI-Lösungen, ohne die konkreten Anforderungen zu definieren, was zu ineffektiven Implementierungen führen kann. Die Transformation hin zu einem modularen Bot-Universum erfordert ein Umdenken in der Verantwortungszuteilung und eine klare redaktionelle Konsistenz, um die Nutzerakzeptanz zu sichern.


Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, Chatbots nicht als isolierte Lösungen, sondern als integralen Bestandteil eines umfassenden digitalen Ökosystems zu betrachten. Die Empfehlung, Content Management und Chatbot-Redaktion enger zu verzahnen, bietet einen klaren Handlungsimpuls, um redaktionelle Exzellenz zu erreichen und die Effizienz zu steigern. Die Perspektive verschiebt sich von der reinen Automatisierung hin zu einer strategischen Integration, die sowohl operative als auch kulturelle Veränderungen erfordert. Die Betonung auf Modularität und Interoperabilität als Erfolgsfaktoren unterstreicht die Notwendigkeit, bestehende Prozesse zu hinterfragen und anzupassen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

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