Im Gespräch mit Janine Kreienbrink & Cyrill Luchsinger (Februar 2021)

#CXvibes im Februar

Im Gespräch mit Janine Kreienbrink & Cyrill Luchsinger (Februar 2021)
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar

Kundenzentrierung erfordert abteilungsübergreifende Zusammenarbeit. Erfahren Sie, wie Lean Management und Design Thinking Prozesse optimieren.

In einem Interview-Format diskutieren Janine Kreienbrink und Cyrill Luchsinger die Herausforderungen und Entwicklungen im Customer Experience Management innerhalb der Dienstleistungsbranche. Der Austausch beleuchtet die Notwendigkeit einer abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit, um Kundenzentrierung effektiv umzusetzen. Beide Experten bringen unterschiedliche Perspektiven ein: Während Luchsinger die kulturellen Hürden und die Bedeutung der Digitalisierung betont, hebt Kreienbrink die praktische Umsetzung und die Einbindung der Mitarbeitenden hervor. Der Beitrag bietet einen tiefen Einblick in die strategischen und operativen Aspekte der Kundenzentrierung und zeigt auf, wie Unternehmen organisatorische Silos überwinden können.


Die Diskussion verdeutlicht, dass Kundenzentrierung eine abteilungsübergreifende Denkweise erfordert, um Prozesse kundenorientiert zu gestalten. Beide Panelisten sind sich einig, dass Unternehmen zunächst ihre Standardprozesse optimieren sollten, bevor sie sich auf zusätzliche Maßnahmen konzentrieren. Methoden wie Lean Management und Design Thinking werden als Werkzeuge zur Prozessoptimierung genannt. Luchsinger und Kreienbrink betonen die Bedeutung der Einbindung von Mitarbeitenden, um eine konsistente Kundenerfahrung zu gewährleisten. Die Diskussion endet mit einem Ausblick auf zukünftige Themen und die Bedeutung des kontinuierlichen Austauschs innerhalb der Community.

Die Kundenzentrierung ist ein kontinuierlicher Prozess, der nie zu 100 Prozent erreicht wird, aber 90 Prozent wären schon ein guter Anfang. – Cyrill Luchsinger


Es geht nicht darum, die Kunden zu begeistern, sondern darum, dass die Standardprozesse reibungslos funktionieren und positive Erfahrungen schaffen. – Janine Kreienbrink


Die Herausforderung liegt in der Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg, um eine einheitliche Sicht auf den Kunden zu entwickeln. – Cyrill Luchsinger

  • Kundenzentrierung erfordert eine abteilungsübergreifende Denkweise, um Silos aufzubrechen und Prozesse kundenorientiert zu gestalten.
  • Unternehmen sollten sich auf die Optimierung von Standardprozessen konzentrieren, bevor sie sich auf zusätzliche Begeisterungsmaßnahmen fokussieren.
  • Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Disziplinen wie Marketing, Service und IT ist entscheidend für eine konsistente Kundenerfahrung.
  • Kundenerwartungen, Erlebnisse und Erfahrungen müssen systematisch analysiert und in die Prozessgestaltung integriert werden.
  • Führungskräfte sollten den Weg für Mitarbeiter freimachen, damit diese kundenorientiert arbeiten können.

Kundenzentrierung in der Dienstleistungsbranche erfordert eine tiefgreifende Transformation, die über bloße Prozessanpassungen hinausgeht. Der Beitrag beleuchtet die strategische Relevanz dieser Transformation, indem er die Notwendigkeit einer abteilungsübergreifenden Denkweise betont, um organisatorische Silos aufzubrechen. Ein zentrales Spannungsfeld ist die kulturelle Hürde, Kunden als Mitentscheider in Entscheidungsprozesse zu integrieren, was insbesondere in produkt- und ingenieursgetriebenen Unternehmen im deutschsprachigen Raum ungewohnt ist. Die Diskussion macht deutlich, dass die Digitalisierung zwar neue Möglichkeiten eröffnet, aber auch bestehende Denkfehler und Veränderungsbarrieren sichtbar macht. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Prozesse nicht nur technisch zu optimieren, sondern auch kulturell zu verankern, um eine konsistente Kundenerfahrung zu gewährleisten.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er auf die Bedeutung der Einbindung von Mitarbeitenden in die Prozessgestaltung hinweist. Die Empfehlung, sich auf die Optimierung weniger, aber zentraler Prozesse zu konzentrieren, um sichtbare Erfolge zu erzielen, verschiebt die Perspektive von Aktionismus hin zu strategischer Fokussierung. Diese Herangehensweise fördert nicht nur die operative Praxis, sondern unterstützt auch den kulturellen Wandel hin zu einer kundenorientierten Organisation. Führungskräfte werden aufgefordert, den Weg für eine solche Transformation freizumachen, indem sie Verantwortung delegieren und Mitarbeitende ermächtigen, kundenorientiert zu agieren. Der Beitrag trägt zur Weiterentwicklung des Themas bei, indem er die Notwendigkeit einer klaren Verbindung zwischen Strategie, Kultur und operativer Umsetzung aufzeigt und so die Zielgruppe dazu anregt, ihre eigene Praxis kritisch zu reflektieren und anzupassen.

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