Im Gespräch mit Janine Kreienbrink & Cyrill Luchsinger (Oktober 2021)

#CXvibes im Oktober

Im Gespräch mit Janine Kreienbrink & Cyrill Luchsinger (Oktober 2021)
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar

Kundenzentrierung im B2B: Prototyping und Service Design als Schlüssel zur Transformation von Produkt- zu Beziehungsorientierung.

In einer Paneldiskussion beleuchten Janine Kreienbrink und Cyrill Luchsinger gemeinsam mit Björn Negelmann die Herausforderungen und Chancen der Kundenzentrierung im B2B-Bereich. Der Austausch fokussiert auf die Integration von Prototyping und Service Design in Unternehmensprozesse, um die Transformation von der Produkt- zur Beziehungsorientierung zu fördern. Die Diskussion bietet praxisnahe Einblicke in die Anpassungsstrategien mittelständischer Unternehmen, die sich im Wettbewerb mit größeren Playern behaupten müssen. Besonders hervorgehoben wird die Notwendigkeit, Kundenzentrierung als integralen Bestandteil des Marketings zu betrachten, um eine ganzheitliche Kundenorientierung zu erreichen.


Die Panelisten diskutieren, wie kleinere Unternehmen durch gezielte Ansätze in der Kundenzentrierung erfolgreich agieren können, trotz der Dominanz großer Unternehmen. Janine Kreienbrink betont die Bedeutung kleinerer, flexibler Einheiten innerhalb von Unternehmen, um Innovation und Anpassungsfähigkeit zu fördern. Cyrill Luchsinger sieht die Notwendigkeit, einen Kompromiss zwischen Kundenzentrierung und Transaktionsfokus zu finden, und verweist auf die Verschiebung hin zur Human Experience. Die Diskussion schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Veranstaltungen, bei denen die gewonnenen Erkenntnisse weiter vertieft werden sollen, um die Debatte um Kundenzentrierung und Service Design fortzuführen.

Mir fehlt wirklich das in Präsenz zusammenkommen. Ich mache immer noch sehr viel digital, also beruflich fast alles, und ich merke langsam, da kommen so ein bisschen Entzugserscheinungen auf. – Janine Kreienbrink


Die großen Player setzen Standards, die kleinere Unternehmen nachahmen müssen. Unternehmen, die sich auf den Endkunden fokussieren, sind de facto im Vorteil. – Cyrill Luchsinger


Die Frage ist: Was will man von einem kleineren Unternehmen? Da erwartet man vielleicht auch nicht wirklich sofort so etwas, wie Amazon geliefert. – Janine Kreienbrink

  • Kundenzentrierung erfordert eine stärkere Integration von Prototyping und Service Design in Unternehmensprozesse.
  • Die Transformation von der Produktzentrierung zur Beziehungsorientierung ist ein zentraler Trend in der Customer Experience.
  • Kleinere Unternehmen können durch gezielte Ansätze in der Kundenzentrierung ebenfalls erfolgreich sein, trotz der Dominanz großer Player.
  • Customer Experience Management sollte als integraler Bestandteil des Marketings betrachtet werden, um eine ganzheitliche Kundenorientierung zu erreichen.
  • Die Balance zwischen Transaktionsorientierung und Beziehungsfokus ist entscheidend für eine nachhaltige Kundenbindung.

Kundenzentrierung im B2B-Bereich erfordert eine tiefgreifende Transformation von der Produkt- zur Beziehungsorientierung. Diese strategische Neuausrichtung ist besonders relevant für mittelständische Unternehmen, die im Wettbewerb mit großen Playern stehen. Der Beitrag beleuchtet das Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit, Kundenbedürfnisse durch Prototyping und Service Design besser zu verstehen, und den strukturellen Barrieren, die eine solche Transformation behindern können. Ein zentraler Konflikt besteht in der Balance zwischen kurzfristiger Profitabilität und langfristiger Kundenbindung. Die Diskussion zeigt, dass kleinere Unternehmen durch gezielte Ansätze in der Kundenzentrierung erfolgreich sein können, auch wenn sie nicht über die Ressourcen großer Konzerne verfügen. Diese Erkenntnis stellt die weit verbreitete Annahme infrage, dass nur große Unternehmen in der Lage sind, Standards zu setzen und zu halten.


Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, Kundenzentrierung als integralen Bestandteil aller Unternehmensprozesse zu betrachten, anstatt sie als isolierte Disziplin zu behandeln. Er bietet Reflexionsimpulse, indem er die Notwendigkeit betont, interne Strukturen zu schaffen, die Innovation und Anpassungsfähigkeit fördern. Die Diskussion verschiebt die Perspektive von einer rein transaktionsorientierten Sichtweise hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung der Kundenbeziehung. Dies erfordert eine kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Denkmodellen und die Bereitschaft, neue Methoden wie Prototyping und Service Design zu integrieren. Der Beitrag inspiriert dazu, die eigene operative Praxis zu hinterfragen und strategische Ziele mit einem kulturellen Wandel zu verknüpfen, um eine nachhaltige Kundenbindung zu erreichen.

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