Im Gespräch mit Marcus Boris Schatilow zu Kunden, Technologie und gute Befragungen

Folge 85

Im Gespräch mit Marcus Boris Schatilow zu Kunden, Technologie und gute Befragungen
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Online-Befragungen und datengetriebene Analysen: Marcus Boris Schatilow über Kundenzentrierung und moderne Marktforschung.

Marcus Boris Schatilow, Head of Customer Insights & Experience bei QuestionPro, diskutiert im Interview die Rolle von Online-Befragungen und datengetriebenen Analysen zur Ermittlung von Kundenerwartungen. Der Beitrag beleuchtet, wie sich die Akzeptanz für digitale Marktforschung durch die Pandemie verändert hat und welche Technologien Unternehmen nutzen, um tiefere Einblicke zu gewinnen. Schatilow hebt die Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes hervor, der qualitative und quantitative Methoden kombiniert, um Lücken in der Datenanalyse zu schließen und ein umfassendes Kundenverständnis zu entwickeln.


Im Gespräch werden zentrale Themen wie die Validität von Online-Befragungen, der Einsatz von Sentimentanalyse und Dashboards sowie die Integration von Marktforschung und Analytics behandelt. Schatilow kritisiert die oft technologie- und KPI-getriebene Herangehensweise von Unternehmen und plädiert für eine stärkere Kundenzentrierung. Er empfiehlt, kontinuierlich Feedback einzuholen und die gewonnenen Erkenntnisse in alle Unternehmensbereiche zu integrieren. Der Beitrag bietet Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der modernen Marktforschung und zeigt, wie Unternehmen durch den Einsatz von Plattformlösungen und differenzierten Datenanalysen kundenzentrierter agieren können.

Kundenbefragungen sind nicht nur ein Instrument, sondern eine Chance, tief in die Lebenswelten der Menschen einzutauchen und ihre Bedürfnisse wirklich zu verstehen. – Marcus Boris Schatilow


Viele Unternehmen sind zu technologiegetrieben und vergessen, dass echte Kundenbindung durch das Verstehen psychologischer und emotionaler Aspekte entsteht. – Marcus Boris Schatilow


Der Schlüssel zu erfolgreichem Customer Experience Management liegt in der Kombination von Datenanalyse und direktem Kundenfeedback, um ein vollständiges Bild der Kundenbedürfnisse zu erhalten. – Marcus Boris Schatilow

  • Online-Befragungen haben durch die Pandemie an Akzeptanz gewonnen und ermöglichen tiefere Einblicke in Kundenerwartungen.
  • Die Kombination aus qualitativer und quantitativer Forschung ist entscheidend, um Lücken in der Datenanalyse zu schließen.
  • Technologien wie Sentimentanalyse und Dashboards helfen, große Datenmengen effizient zu analysieren und valide Erkenntnisse zu gewinnen.
  • Customer Experience Management muss über punktuelle Kennzahlen hinausgehen und kontinuierlich die tieferen Bedürfnisse der Kunden erforschen.
  • Unternehmen sollten Marktforschung und Analytics enger verzahnen, um ein ganzheitliches Bild der Kunden zu erhalten.

Die Diskussion um die Ermittlung von Kundenerwartungen durch Online-Befragungen und datengetriebene Analysen offenbart ein zentrales Spannungsfeld zwischen technologischer Machbarkeit und strategischer Kundenorientierung. Die Pandemie hat die Akzeptanz für digitale Marktforschungsmethoden erhöht, doch bleibt die Herausforderung, die gewonnenen Daten nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ zu interpretieren. Ein blinder Fleck vieler Unternehmen ist die Tendenz, sich auf punktuelle Kennzahlen zu verlassen, ohne die tieferen Bedürfnisse und Motive der Kunden zu erfassen. Dies führt zu einem Zielkonflikt zwischen kurzfristiger Effizienz und langfristiger Kundenbindung. Der Beitrag macht deutlich, dass die Transformation hin zu einem ganzheitlichen Experience Management nicht nur technologische Investitionen erfordert, sondern auch einen kulturellen Wandel, der den Kunden ins Zentrum der Wertschöpfung stellt.


Der Beitrag fordert Unternehmen auf, die Verzahnung von Marktforschung und Analytics zu intensivieren, um ein umfassendes Kundenverständnis zu entwickeln. Die Empfehlung, qualitative und quantitative Methoden zu kombinieren, zielt darauf ab, die Validität der Erkenntnisse zu erhöhen und blinde Flecken zu vermeiden. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein produktzentrierten Sichtweise hin zu einer kundenzentrierten Strategie, die auch die emotionale Ebene der Kundenbeziehungen berücksichtigt. Die Integration von Sentimentanalyse und Dashboards in die operative Praxis ermöglicht es, Daten effizienter zu nutzen und strategische Ziele wie die Verbesserung der Customer Experience zu erreichen. Der Beitrag inspiriert dazu, bestehende Strukturen zu hinterfragen und die gewonnenen Erkenntnisse in alle Unternehmensbereiche zu integrieren, um den kulturellen Wandel hin zu einer nachhaltigen Kundenorientierung zu unterstützen.

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