Im Gespräch mit Prof. Dr. Nils Hafner & Harald Henn zu den strategischen Empfehlungen aus dem CEX Trendradar

Folge 07

Im Gespräch mit Prof. Dr. Nils Hafner & Harald Henn zu den strategischen Empfehlungen aus dem CEX Trendradar
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Automatisierung und Datenqualität steigern Effizienz in CX-Prozessen. Entdecken Sie Methoden zur Optimierung von Customer Journeys.

Im Interview diskutieren Prof. Dr. Nils Hafner und Harald Henn die strategische Optimierung und Automatisierung von Customer Experience Prozessen. Der Beitrag bietet eine tiefgehende Analyse der Herausforderungen und Möglichkeiten in der B2B-Branche, insbesondere in den Bereichen Automotive und Retail. Die Experten beleuchten, wie Automatisierung und Datenqualität die Effizienz und Kundenzufriedenheit steigern können. Ein besonderer Fokus liegt auf der Anwendung der Value Irritant Matrix, um zwischen Automatisierung und persönlicher Interaktion zu unterscheiden.


Zentrale Erkenntnisse des Gesprächs sind die Notwendigkeit, Customer Journey Mapping als Steuerungsinstrument mit Echtzeit-Rückkopplung zu nutzen und die Bedeutung von Datenqualität für erfolgreiche CX-Strategien. Die Experten betonen, dass Automatisierung im Vertrieb Standardaufgaben reduziert und strategische Interaktionen ermöglicht. Methoden wie "Jobs to Be Done" und "Next Best Action" werden als entscheidend für die präzise Erfassung von Kundenbedürfnissen hervorgehoben. Abschließend wird die Bedeutung einer unternehmensweiten Implementierung von CX-Strategien mit klarem Business Case unterstrichen.

Customer Experience Management ist in einigen Teilen sogar ein Rückschritt. Wir reden im CRM seit 2000 von lernenden Prozessen. Das sind Dinge, die haben wir aus dem Qualitätsmanagement der 1980er Jahre. – Prof. Dr. Nils Hafner


Wir brauchen eine Logik, indem wir sagen, Ausspielungslogik: Was geben wir wem wann? Das ist in der Werbung eigentlich immer schon ein Thema gewesen. – Prof. Dr. Nils Hafner


Viele Unternehmen hecheln neuesten technologischen Trends nach, ohne wirklich zu verstehen, wie der Maschinenraum dieser Technologie aussieht und was sie denn wirklich tut. – Harald Henn

  • Customer Journey Mapping muss nicht nur ein Planungstool sein, sondern auch ein Steuerungstool mit Rückkopplung der Echtzeitdaten.
  • Automatisierung im Vertrieb ermöglicht es, zeitintensive Standardaufgaben zu reduzieren und den Fokus auf strategische Kundeninteraktionen zu legen.
  • Datenqualität ist die Grundlage für erfolgreiche Customer Experience Strategien und lernende Prozesse.
  • Die Value Irritant Matrix hilft, zwischen Automatisierung und persönlicher Interaktion zu unterscheiden, um Kundenbedürfnisse effizient zu erfüllen.
  • Intent-basierte Ansätze sind entscheidend, um Kundenbedürfnisse präzise zu verstehen und passende Lösungen anzubieten.

Die strategische Optimierung und Automatisierung von Customer Experience Prozessen ist für B2B-Unternehmen von zentraler Bedeutung, um Effizienz und Kundenzufriedenheit zu steigern. Ein zentrales Spannungsfeld, das der Beitrag beleuchtet, ist die Diskrepanz zwischen der theoretischen Anwendung von Methoden wie der Value Irritant Matrix und ihrer praktischen Umsetzung. Oftmals werden bestehende Methoden lediglich umbenannt, ohne die zugrunde liegenden operativen Herausforderungen zu adressieren. Diese Verantwortungsverschiebung führt zu einem blinden Fleck in der Unternehmenspraxis, bei dem die tatsächlichen Bedürfnisse der Kunden nicht ausreichend berücksichtigt werden. Ein weiterer Denkfehler liegt in der Annahme, dass Digitalisierung automatisch zu einer verbesserten Customer Experience führt, ohne die zugrunde liegenden Prozesse zu hinterfragen und zu optimieren. Die Experten betonen, dass die Transformation von Customer Experience nicht nur eine technische, sondern auch eine kulturelle Herausforderung darstellt, die eine ganzheitliche Betrachtung erfordert.


Der Beitrag liefert wertvolle Reflexionsimpulse für die Zielgruppe, indem er auf die Notwendigkeit hinweist, Customer Journey Mapping nicht nur als Planungstool, sondern als dynamisches Steuerungsinstrument zu nutzen. Die Integration von Echtzeitdaten und die kontinuierliche Rückkopplung sind entscheidend, um Prozesse lernend zu gestalten und Fehler zu vermeiden. Die Experten fordern Unternehmen auf, Automatisierung gezielt einzusetzen, um hochqualifizierte Mitarbeiter von Routineaufgaben zu entlasten und strategische Interaktionen zu fördern. Diese Perspektive verschiebt den Fokus von einer rein operativen Praxis hin zu einem strategischen Ziel, das kulturellen Wandel erfordert. Der Beitrag leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung des Themas, indem er die Bedeutung von Datenqualität und Intent-Erkennung als Grundlage für erfolgreiche CX-Strategien hervorhebt und Unternehmen dazu auffordert, ihre Prozesse systematisch und datenbasiert zu optimieren.

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