Im Gespräch mit Rainer Kolm (iCEM) zu den CX-Trends für 2021

Folge 11

Im Gespräch mit Rainer Kolm (iCEM) zu den CX-Trends für 2021
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
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Rainer Kolm diskutiert, wie kleine, gezielte Maßnahmen im Customer Experience Management schnelle Erfolge im B2B-Bereich ermöglichen.

Im Interview mit Rainer Kolm wird das Customer Experience Management (CEM) aus einer praxisnahen Perspektive beleuchtet. Der Fokus liegt auf der Umsetzung kleiner, gezielter Maßnahmen, die schnelle Erfolge im B2B- und Großunternehmenskontext ermöglichen. Kolm, Inhaber des i-CEM, teilt seine langjährige Erfahrung und betont die Bedeutung von operativ umsetzbaren Initiativen gegenüber umfassenden Großprojekten. Besondere Aufmerksamkeit erhält die Rolle von Automatisierung und Digitalisierung im Kundenservice, die als Enabler für effizientere Prozesse dienen, jedoch mit Bedacht eingeführt werden sollten.


Zentrale Aussagen des Gesprächs umfassen die Empfehlung, CEM mit kleinen Projekten zu starten, die messbare Ergebnisse liefern. Kolm kritisiert den oft vergeblichen Versuch, CEM ganzheitlich anzugehen, und plädiert für eine iterative Optimierung entlang der Customer Journey. Er hebt hervor, dass Erfolge durch fokussierte Maßnahmen schneller erzielt werden können und betont die Notwendigkeit, diese sichtbar zu machen, um weitere Unterstützung im Unternehmen zu gewinnen. Die Diskussion um die Messbarkeit von Verbesserungen zeigt, dass direkte Kundenbefragungen effektiver sein können als traditionelle Kennzahlen wie der Net Promoter Score.

Customer Experience Management sollte nicht mit einem großen Wurf beginnen, sondern mit kleinen, gezielten Projekten, die messbare Erfolge bringen. – Rainer Kolm


Der Trend geht dahin, mehr mit weniger zu erreichen. Es geht darum, mit weniger Mitteln cleverer zu arbeiten und so größere Erfolge zu erzielen. – Rainer Kolm


Technologische Schlagworte sind nicht entscheidend. Wichtiger ist, wie bestehende Technologien clever genutzt werden, um neue Möglichkeiten zu schaffen. – Rainer Kolm

  • Customer Experience Management sollte mit kleinen, gezielten Projekten beginnen, anstatt sich auf eine holistische Strategie zu konzentrieren.
  • Erfolge im CX-Bereich lassen sich schneller und effizienter durch fokussierte Maßnahmen erzielen, die messbar sind.
  • Ein Closed-Loop-Ansatz im Customer Experience Management ermöglicht kontinuierliche Optimierung und bessere Integration in Unternehmensprozesse.
  • Die Automatisierung von Kundeninteraktionen und Serviceprozessen wird zunehmend wichtiger, sollte jedoch mit Bedacht und Akzeptanz eingeführt werden.
  • Kundenzentrierung erfordert ein Umdenken auf allen Unternehmensebenen, unterstützt durch klare Verantwortlichkeiten und messbare Ergebnisse.

Customer Experience Management (CEM) steht vor der Herausforderung, sich von umfassenden, holistischen Ansätzen zu lösen und stattdessen auf kleine, gezielte Projekte zu setzen, die messbare Erfolge liefern. Diese strategische Verschiebung ist besonders relevant für B2B-Unternehmen, die in einem Spannungsfeld zwischen Kostendruck und der Notwendigkeit zur Kundenorientierung agieren. Der Beitrag beleuchtet die kulturellen und strukturellen Barrieren, die einer erfolgreichen Transformation im Wege stehen, wie etwa die Tendenz, große Projekte zu bevorzugen, die jedoch oft an internen Widerständen scheitern. Ein zentraler Denkfehler liegt in der Annahme, dass umfassende Lösungen automatisch zu besseren Ergebnissen führen. Stattdessen zeigt sich, dass fokussierte Maßnahmen, die kontinuierlich optimiert werden, effektiver sind. Die Verantwortungsverschiebung hin zu klar definierten Projekten mit messbaren Zielen ist entscheidend, um die Akzeptanz und den Erfolg von CEM-Initiativen zu sichern.


Der Beitrag fordert Unternehmen auf, pragmatisch und iterativ vorzugehen, indem sie mit vorhandenen Ressourcen und Partnern konkrete Verbesserungen erzielen. Dies verschiebt die Perspektive von einer strategischen Planung hin zu einer operativen Umsetzung, die kulturellen Wandel unterstützt. Die Empfehlungen betonen die Bedeutung von Closed-Loop-Ansätzen und die schrittweise Automatisierung von Serviceprozessen, um die Kundenzentrierung zu stärken. Diese Prinzipien bieten der Zielgruppe wertvolle Impulse, um CEM als Führungsaufgabe zu verstehen, die klare Verantwortlichkeiten und Investitionen in Mitarbeiter erfordert. Der Beitrag leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung des Themas, indem er Unternehmen ermutigt, sich nicht von der Komplexität großer Projekte lähmen zu lassen, sondern durch kleine, messbare Erfolge eine nachhaltige Transformation zu erreichen.

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