Im Gespräch mit Stephan Lohß zu Metaverse & VR im Kundenmarketing

Folge 89

Im Gespräch mit Stephan Lohß zu Metaverse & VR im Kundenmarketing
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Virtual Reality und Metaverse: Strategische Chancen für Banken und KMUs zur Kundenbindung und Prozessoptimierung entdecken.

In einem Interviewformat diskutiert Stephan Lohß, Managing Director Technology bei ImmBlend, die Integration von Virtual Reality und Metaverse-Technologien in der Finanzbranche und bei KMUs. Der Beitrag bietet einen praxisnahen Einblick in die Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologien zur Verbesserung der Kundenbindung und Optimierung interner Prozesse. Besonders hervorzuheben ist die Perspektive von Lohß, der die strategische Bedeutung von Virtual Reality für Banken und Finanzdienstleister beleuchtet und aufzeigt, wie diese Technologien abstrakte Produkte durch immersive Erlebnisse greifbarer machen können.


Zentrale Aussagen des Interviews umfassen die Empfehlung, Virtual Reality selbst zu erleben, um deren Potenzial zu bewerten, sowie die Bedeutung von Cross-Plattform-Ansätzen, um eine breitere Zielgruppe zu erreichen. Lohß betont, dass VR und Metaverse insbesondere für Kundenveranstaltungen und Financial Education geeignet sind, während er im Bankensektor kurzfristig keine virtuellen Filialen als sinnvoll erachtet. Er hebt die Rolle von Regionalbanken hervor, die KMUs durch gemeinsame Erlebnisse im Metaverse unterstützen können. Zudem werden Plattformen wie Spatial, Engage und Mozilla Hubs als relevante Tools genannt, die Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Virtual-Reality-Strategien unterstützen können.

Metaverse und VR bieten Banken die Möglichkeit, abstrakte Produkte erlebbar zu machen und ein Shopping-Erlebnis zu generieren, das in der physischen Welt nicht möglich ist. – Stefan


Viele Unternehmen haben noch nicht erkannt, dass der erste Schritt in Richtung Metaverse darin besteht, die Technologie selbst zu erleben, bevor man sie bewerten kann. – Stefan


Die Zukunft von Metaverse liegt nicht in der virtuellen Filiale, sondern in der Nutzung für Kundenveranstaltungen und Events, um neue Erlebnisse zu schaffen und Kunden zu binden. – Stefan

  • Virtual Reality ermöglicht es Banken, abstrakte Produkte durch immersive Erlebnisse greifbarer zu machen.
  • Die Einführung von Metaverse-Technologien sollte mit einem klaren Fokus auf spezifische Anwendungsszenarien erfolgen, wie z.B. Kundenveranstaltungen oder Financial Education.
  • Cross-Plattform-Ansätze sind entscheidend, um eine breitere Zielgruppe zu erreichen, da VR-Brillen noch keine hohe Marktdurchdringung haben.
  • Unternehmen sollten Virtual Reality zunächst selbst erleben, um das Potenzial für ihre spezifischen Bedürfnisse zu bewerten.
  • KMUs können durch die Unterstützung regionaler Banken von VR- und Metaverse-Technologien profitieren, um ihre Kundenbindung und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Die Integration von Virtual Reality (VR) und Metaverse-Technologien in der Finanzbranche und bei KMUs steht im Spannungsfeld zwischen Innovationsdrang und praktischen Herausforderungen. Der Beitrag beleuchtet die strategische Relevanz dieser Technologien, indem er aufzeigt, wie sie abstrakte Finanzprodukte greifbarer machen und neue Möglichkeiten für Kundenbindung und interne Prozesse eröffnen. Ein zentraler Konflikt besteht in der Diskrepanz zwischen der Begeisterung für technologische Neuerungen und der realen Umsetzbarkeit in Unternehmen, die oft durch begrenzte Ressourcen und fehlende Expertise gebremst wird. Die Diskussion um VR und Metaverse offenbart zudem einen blinden Fleck in der strategischen Planung: Viele Unternehmen unterschätzen die kulturellen und organisatorischen Veränderungen, die mit der Einführung solcher Technologien einhergehen. Es wird deutlich, dass die Transformation nicht nur technologische, sondern auch tiefgreifende kulturelle Anpassungen erfordert, um erfolgreich zu sein.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er Unternehmen dazu auffordert, VR-Technologien aktiv zu erproben und spezifische Anwendungsszenarien zu entwickeln, die zur eigenen Strategie passen. Er betont die Notwendigkeit, die eigene Unternehmensphilosophie zu berücksichtigen und geeignete KPIs zu definieren, um den Erfolg zu messen. Die Reflexion über die operative Praxis zeigt, dass der Einsatz von VR nicht nur kurzfristige Aufmerksamkeit generieren, sondern auch langfristig strategische Ziele unterstützen kann, indem er neue Formen der Kundeninteraktion und des Wissensmanagements ermöglicht. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen Betrachtung hin zu einem ganzheitlichen Ansatz, der kulturellen Wandel und strategische Zielsetzungen in den Mittelpunkt stellt. Unternehmen werden ermutigt, die Chancen der VR-Technologie zu nutzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und sich im digitalen Zeitalter neu zu positionieren.

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