KI in der Praxis: Wie ein digitaler Assistent die Kundenkommunikation von Geberit automatisiert

KI in der Praxis: Wie ein digitaler Assistent die Kundenkommunikation von Geberit automatisiert
Mitschnitt-Länge: 60 Minuten
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Mitschrift verfügbar

KI-gestützter Chatbot bei Geberit: Automatisierung senkt Supportkosten und überwindet psychologische Hürden in der Kundenkommunikation.

Die Implementierung eines KI-gestützten Chatbots bei Geberit zeigt, wie digitale Assistenten die Kundenkommunikation in B2B2C-Unternehmen transformieren können. Der Praxisbericht beleuchtet die methodische Einführung und Weiterentwicklung des Chatbots, der psychologische Hürden bei Tabuthemen senkt und Supportkosten signifikant reduziert. Die Session richtet sich an Verantwortliche für Kundenservice und Marketing, die von den Erfahrungen und Erkenntnissen aus der Umsetzungsphase profitieren möchten. Ein zentraler Aspekt ist die schrittweise Erweiterung des Chatbots, beginnend mit einem klar definierten Use Case und einer begrenzten Anzahl von Themenfeldern.


Der Chatbot von Geberit basiert auf Natural Language Processing und wird kontinuierlich trainiert, um die Nutzererfahrung zu verbessern. Er automatisiert 25 Prozent der Kundenkommunikation und erreicht einen Automatisierungsgrad von 47 Prozent. Die Integration von B2B-Themen erweitert den Nutzen des Chatbots auf Fachpartner wie Installateure und Architekten. Ein Dashboard ermöglicht die Überwachung von Kennzahlen wie Automatisierungsgrad und Human Takeovers. Die Entwicklung des Chatbots zwingt Unternehmen zur Anpassung an die Sprache der Nutzer und erfordert ein präzises Conversational Design. Der internationale Rollout zeigt die Skalierbarkeit des Projekts, das als Ergänzung zum menschlichen Support dient.

Ein digitaler Assistent kann die psychologische Hürde überwinden, die mit Tabuthemen verbunden ist, indem er es den Nutzern ermöglicht, anonym Fragen zu stellen. – Frederik Schröder


Die Akzeptanz eines Chatbots hängt davon ab, wie viel Mehrwert er dem Nutzer bietet und wie passend er den Nutzer auf der Webseite anspricht. – Frederik Schröder


Ein Chatbot-Projekt sollte nicht als einmaliges Aufsetzen verstanden werden, sondern als kontinuierlicher Prozess, der sich dynamisch weiterentwickelt. – Frederik Schröder

  • Ein digitaler Assistent kann psychologische Hürden bei Tabuthemen überwinden, indem er anonyme Interaktionen ermöglicht.
  • Die Implementierung eines Chatbots sollte mit einem klaren Use Case und einer begrenzten Anzahl von Themenfeldern starten, um schrittweise erweitert zu werden.
  • Ein Chatbot kann bis zu 25 % der Supportkosten reduzieren, indem er wiederkehrende Anfragen automatisiert.
  • Die kontinuierliche Weiterentwicklung und das Training eines Chatbots sind entscheidend, um die Nutzererfahrung und den Automatisierungsgrad zu verbessern.
  • Ein nutzerzentriertes Design und klare Erwartungshaltungen sind essenziell für die Akzeptanz und den Erfolg eines Chatbots.

Die Implementierung von KI-gestützten Chatbots in der Kundenkommunikation stellt eine strategische Herausforderung dar, die weit über technische Fragen hinausgeht. Im Kontext von Geberit wird deutlich, dass die Automatisierung wiederkehrender Anfragen nicht nur Effizienzgewinne verspricht, sondern auch kulturelle Barrieren adressiert. Die Anonymität des digitalen Assistenten senkt psychologische Hürden, insbesondere bei Tabuthemen wie Intimhygiene, und eröffnet neue Möglichkeiten der Kundeninteraktion. Diese Entwicklung wirft jedoch auch Fragen nach der Verantwortungsverschiebung auf: Inwieweit können und sollten Maschinen menschliche Interaktionen ersetzen? Der Beitrag verdeutlicht, dass die Einführung solcher Technologien nicht nur eine technische, sondern auch eine kulturelle Transformation erfordert, die bestehende Strukturen und Denkmodelle hinterfragt.


Aus dem Vortrag lassen sich mehrere handlungsrelevante Prinzipien ableiten. Die schrittweise Einführung mit klar definierten Use Cases und einem begrenzten Themenspektrum zeigt, wie Unternehmen erste Erfolge erzielen und Akzeptanz schaffen können. Der Beitrag fordert dazu auf, die Balance zwischen Automatisierung und menschlichem Support zu finden, um die Servicequalität nachhaltig zu steigern. Gleichzeitig verschiebt er die Perspektive von einer rein operativen Effizienzsteigerung hin zu einem strategischen Instrument der Kundenbindung und -interaktion. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und das Monitoring der Chatbot-Performance sind entscheidend, um den kulturellen Wandel zu begleiten und die langfristigen Ziele der digitalen Transformation zu erreichen.

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