Leading Change Without Permission - Warum Guerilla CX mehr Wirkung erzielt als Perfektion

Leading Change Without Permission - Warum Guerilla CX mehr Wirkung erzielt als Perfektion
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

Guerilla CX: Wie Eigeninitiative und Backoffice-Optimierung ohne Mandat die Customer Experience in großen Organisationen transformieren.

Annika Björck beleuchtet in ihrer Keynote die transformative Kraft von Guerilla CX-Ansätzen in großen Organisationen. Ohne formales Mandat oder Budget initiiert sie Veränderungen, indem sie auf Eigeninitiative und pragmatische Maßnahmen setzt. Diese Herangehensweise ermöglicht es, Customer Experience Management in komplexen Strukturen voranzutreiben, indem sie die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg fördert und die operativen Hebel in den oft vernachlässigten Backoffice-Prozessen identifiziert. Björcks Ansatz zeichnet sich durch die Nutzung von kleinen, gezielten Initiativen aus, die ohne große Programme oder formale Erlaubnis umgesetzt werden.


Im Vortrag wird deutlich, dass die größten Hebel für eine verbesserte Customer Experience in den Schnittstellen und Übergaben der Backoffice-Prozesse liegen. Björck zeigt, dass Transformation effektiver gelingt, wenn Mitarbeitende aktiv eingebunden werden und Eigeninitiative gefördert wird. Sie empfiehlt, Moments of Truth in Customer Journeys zu priorisieren und die mittlere Führungsebene stärker einzubinden, um die Erfolgswahrscheinlichkeit von Veränderungsinitiativen zu erhöhen. Durch konkrete Praxisbeispiele und die Einführung eines Champion-Programms demonstriert sie, wie Mitarbeitende ermutigt werden können, Verbesserungsinitiativen selbst umzusetzen, was zu einer nachhaltigeren Veränderung in der Organisation führt.

Customer Experience ist keine Frontaufgabe. Der größte Hebel liegt im Backoffice, wo die meisten Kundenerlebnisse tatsächlich gestaltet werden. – Annika Björck


Veränderung braucht kein Mandat. Es braucht vor allem jemand, der nicht länger warten will. – Annika Björck


Guerilla CX bedeutet, gemeinschaftlich zu handeln, eigeninitiativ zu sein und pragmatisch kleine Schritte zu machen, anstatt auf große Programme zu warten. – Annika Björck

  • Customer Experience Management sollte sich auf die Orchestrierung von Maßnahmen und nicht nur auf die Optimierung einzelner Touchpoints konzentrieren.
  • Die größten Hebel für bessere Kundenerlebnisse liegen in den Backoffice-Prozessen und nicht nur an der Front.
  • Guerilla CX bedeutet, Veränderungen durch kleine Initiativen und pragmatische Ansätze voranzutreiben, ohne auf Erlaubnis zu warten.
  • Transformation gelingt besser, wenn Mitarbeitende aktiv eingebunden werden und Eigeninitiative gefördert wird.
  • Moments of Truth in Customer Journeys sollten priorisiert und gezielt verbessert werden, während weniger kritische Punkte delegiert werden können.

Guerilla CX stellt die konventionelle Vorstellung von Customer Experience Management in Frage, indem es die Notwendigkeit eines formalen Mandats für Veränderung negiert. In großen Organisationen, insbesondere im Versicherungssektor, zeigt sich oft ein Spannungsfeld zwischen der strategischen Zielsetzung und der operativen Realität. Die Herausforderung liegt in der Inside-Out-Logik, bei der Abteilungen ihre Prozesse aus interner Perspektive optimieren, ohne die Kundenbedürfnisse im Fokus zu haben. Diese Denkweise führt zu einer Verantwortungsverschiebung, bei der Backoffice-Teams ihre Rolle im Kundenerlebnis unterschätzen. Der Beitrag beleuchtet die strukturellen Widersprüche, die entstehen, wenn Transformation als Top-down-Prozess verstanden wird, und zeigt, dass echte Veränderung durch Eigeninitiative und die Einbindung der mittleren Führungsebene gelingt.


Der Beitrag fordert CX-Verantwortliche auf, die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel zu verknüpfen. Guerilla CX ermutigt dazu, kleine, pragmatische Initiativen zu starten, die ohne formale Erlaubnis umgesetzt werden können. Diese Herangehensweise verschiebt die Perspektive von einer passiven Erwartungshaltung hin zu aktiver Mitgestaltung. Die Prinzipien der Eigeninitiative und der Förderung von Empathie in Teams sind entscheidend, um die Barrieren der Veränderung zu überwinden. Der Inhalt leistet einen wertvollen Beitrag, indem er CX-Manager dazu auffordert, nicht auf Budgets oder Programme zu warten, sondern die vorhandenen Ressourcen zu nutzen, um Veränderungen anzustoßen. Dies fördert nicht nur die Kundenzentrierung, sondern auch einen kulturellen Wandel innerhalb der Organisation, der langfristig zu einer verbesserten Customer Experience führt.

Der Zugriff auf das Video umfasst eine textuelle Aufarbeitung, die bereits mit einem Freemium-Account zugänglich ist.

Jetzt direkten Zugang freischalten!

Registriere Dich für einen Freemium-Zugang für die Shift/CX Plattform und erhalte direkten Zugang zum Mitschnitt und der Dokumentation.

Darüber hinaus bietet der Freemium-Account folgendes:
  • Zugang zu allen Freemium-Inhalten der Mediathek
  • Drei Credits für Freischaltung von Premium-Inhalten
  • Monatlicher Content-Newsletter mit redaktionell freigeschalteten Premium-Inhalten
  • Zugang zu geschlossener Linkedin-Gruppe
  • Besondere Plattform-Angebote
  • Kostenlos für immer!

Jetzt registieren & Zugang erhalten: