Nutzung von Passenger Journeys zum Abgleich & der Reflexion von Service Blue Prints

Nutzung von Passenger Journeys zum Abgleich & der Reflexion von Service Blue Prints
Mitschnitt-Länge: 35 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Customer Journey Mapping und Service Blueprinting optimieren Passagiererlebnisse und Prozesse an Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden.

Katja Lurie-Stoyanov von der Mitteldeutschen Flughafen AG beleuchtet die Integration von Customer Journey Mapping und Service Blueprinting zur Optimierung von Passagiererlebnissen und internen Prozessen an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden. Der praxisorientierte Bericht zeigt, wie diese Methoden kombiniert werden, um Touchpoints zu optimieren und Kundenfeedback systematisch einzubinden. Der Fokus liegt auf der Verzahnung beider Ansätze, um sowohl die Kundenbedürfnisse als auch die internen Abläufe zu berücksichtigen, was insbesondere für CX-Manager und Produktmanager in der Luftfahrtbranche von Interesse ist.


Der Vortrag verdeutlicht, dass die Kombination von Customer Journey Mapping und Service Blueprinting eine gezielte Prozessoptimierung ermöglicht. Lurie-Stoyanov zeigt anhand konkreter Beispiele, wie die feingliedrige Analyse von Touchpoints zur Entwicklung neuer Produkte führt, etwa durch die Einführung eines Familienprodukts mit speziellen Services. Die parallele Betrachtung beider Perspektiven schafft ein umfassendes Bild, das wirtschaftliche Vorteile mit einer verbesserten Customer Experience verbindet. Stakeholder-Management wird als entscheidend hervorgehoben, um Projekte erfolgreich umzusetzen und interne Hürden zu vermeiden.

Man glaubt, alle Flughäfen sind gleich, aber die Analyse der Touchpoints zeigt, dass ganz unterschiedliche Prozesse ablaufen, die bei jeder Produktentwicklung beachtet werden müssen. – Katja Lurie-Stoyanov


Die Gegenüberstellung von Customer Journeys und Service Blueprints ist sehr hilfreich, wenn man neue Produkte entwickeln will. – Katja Lurie-Stoyanov


Die Verbindung von Customer Journey und Service Blueprint gibt uns ein holistisches Bild, das wirtschaftlich vorteilhaftes Arbeiten ermöglicht, ohne den Kunden aus den Augen zu verlieren. – Katja Lurie-Stoyanov

  • Customer Journey Mapping und Service Blueprinting ergänzen sich, um sowohl Kundenbedürfnisse als auch interne Prozesse zu berücksichtigen.
  • Die feingliedrige Analyse von Touchpoints ermöglicht eine gezielte Optimierung der Customer Experience und der operativen Effizienz.
  • Kundenfeedback ist essenziell, um Customer Journeys bedürfnisorientiert zu gestalten und nicht an den Kunden vorbei zu entwickeln.
  • Die Gegenüberstellung von Customer Journeys und Service Blueprints kann zur Entwicklung neuer Produkte und Services führen.
  • Stakeholder-Management ist entscheidend, um Projekte erfolgreich umzusetzen und interne Hürden zu vermeiden.

Die Integration von Customer Journey Mapping und Service Blueprinting in der Luftfahrtbranche offenbart ein strategisches Spannungsfeld zwischen der Optimierung von Passagiererlebnissen und der Effizienz interner Prozesse. Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden stehen exemplarisch für die Herausforderung, unterschiedliche Infrastrukturen und Prozesse zu harmonisieren, um ein konsistentes Kundenerlebnis zu schaffen. Diese Praxis verdeutlicht einen blinden Fleck in der traditionellen Prozessgestaltung: die Vernachlässigung der Kundenperspektive. Die strukturelle Trennung von Kunden- und Unternehmenssicht führt häufig zu ineffizienten Abläufen und unzureichender Servicequalität. Die Kombination beider Methoden adressiert diesen Denkfehler, indem sie die horizontale Kundenperspektive mit der vertikalen Prozesssicht vereint. Dies ermöglicht nicht nur eine gezielte Prozessoptimierung, sondern auch die Entwicklung neuer Serviceprodukte, die auf tatsächlichen Kundenbedürfnissen basieren.


Aus dem Beitrag lassen sich zentrale Prinzipien ableiten, die für CX-Manager in der Luftfahrtbranche handlungsrelevant sind. Die systematische Einbindung von Kundenfeedback in die Prozessgestaltung fordert dazu auf, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen und anzupassen. Die Visualisierung interner Abläufe durch Service Blueprints bietet die Möglichkeit, versteckte Ineffizienzen aufzudecken und gezielt zu beheben. Diese methodische Herangehensweise verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Praxis hin zu einem strategischen Ziel der ganzheitlichen Kundenzentrierung. Der Beitrag leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Transformation innerhalb der Branche, indem er die Notwendigkeit betont, alle Stakeholder frühzeitig in Optimierungsprojekte einzubinden, um Veränderungsbarrieren zu überwinden und nachhaltige Verbesserungen zu erzielen.

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