Praxis: Customer Experience Management muss agil und crossfunktional sein

Praxis: Customer Experience Management muss agil und crossfunktional sein
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
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Agile und crossfunktionale Ansätze im Experience Management optimieren Kundenprozesse und fördern datenbasierte Entscheidungen bei A1 Telekom Austria.

Romana Aumer präsentiert im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 einen praxisnahen Einblick in die agile und crossfunktionale Gestaltung des Customer Experience Managements bei A1 Telekom Austria. Der Beitrag hebt die Bedeutung der Integration von Kundenzentrierung in alle Unternehmensprozesse hervor und zeigt, wie durch die Bündelung von Know-how aus verschiedenen Unternehmensbereichen eine effektive Orchestrierung der Customer Journeys gelingt. Die organisatorische Verankerung erfolgt durch die neu geschaffene Einheit Customer 360, die als Governance Layer fungiert und die Verbindung zwischen Geschäftsfeldern und Sales Units sicherstellt.


Im Zentrum stehen die Implementierung agiler Methoden wie Scrum und die Nutzung von Frameworks wie Squads und Tribes, um kreative und effektive Lösungen zu entwickeln. Datenzentrierung spielt eine zentrale Rolle, um Kundenbedürfnisse besser zu verstehen und gezielt zu adressieren. Iterative Lernschleifen und die Entwicklung von Minimum Viable Products fördern schnelles Feedback und kontinuierliche Verbesserung. Die Verankerung der CX-Ziele im Top-Management wird als entscheidend für die nachhaltige Transformation hervorgehoben. Tools wie Jira und Confluence unterstützen die agile Arbeitsweise, während die Zusammenarbeit mit Partnerabteilungen die datenbasierte Entscheidungsfindung stärkt.

Wir gestalten die digitalen Lebenswelten unserer Kunden, um sie erfolgreich zu machen. – Romana Aumer


Agilität in der Customer Experience ist entscheidend, um schnell auf Marktdynamiken zu reagieren und funktionsübergreifend zu arbeiten. – Romana Aumer


Die Verankerung unserer Ziele in der Organisation erfordert eine cross-funktionale Zusammenarbeit und eine starke Datenzentrierung. – Romana Aumer

  • Crossfunktionale Zusammenarbeit und agile Methoden sind essenziell für die erfolgreiche Umsetzung von Customer Experience-Projekten.
  • Datenzentrierung ist ein zentraler Erfolgsfaktor, um Kundenbedürfnisse besser zu verstehen und gezielt zu adressieren.
  • Die Verankerung von CX-Zielen im Top-Management ist entscheidend für die nachhaltige Transformation.
  • Iterative Lernschleifen und Minimum Viable Products fördern schnelles Feedback und kontinuierliche Verbesserung.
  • Design Thinking und agile Frameworks wie Squads und Tribes unterstützen kreative und effektive Lösungsfindung.

Agile und crossfunktionale Ansätze im Experience Management sind für Kommunikationsunternehmen strategisch entscheidend, um den Herausforderungen der Digitalisierung und der steigenden Komplexität der Kundenbedürfnisse gerecht zu werden. Die Einführung solcher Methoden bei A1 Telekom Austria zeigt, wie wichtig es ist, Kundenzentrierung nicht nur als operatives Ziel, sondern als kulturelles Leitmotiv zu verankern. Dies erfordert eine Transformation, die über die bloße Implementierung neuer Prozesse hinausgeht und eine tiefgreifende Veränderung der Unternehmensstruktur und -kultur mit sich bringt. Ein zentrales Problem ist die Verantwortungsverschiebung, die durch die Bildung crossfunktionaler Teams und die Einführung agiler Frameworks wie Squads und Tribes adressiert wird. Diese Ansätze fördern eine End-to-End-Sicht auf den Kunden und ermöglichen es, Zielkonflikte zwischen kurzfristigen Umsatzinteressen und langfristiger Kundenzufriedenheit zu managen.


Der Beitrag verdeutlicht die Notwendigkeit, agile Prinzipien wie iterative Lernschleifen und datenbasierte Entscheidungsfindung in den Mittelpunkt der Unternehmensstrategie zu stellen. Durch die Integration von Tools wie Jira und Confluence wird die operative Praxis mit strategischem und kulturellem Wandel verknüpft, was eine kontinuierliche Anpassung an Marktveränderungen ermöglicht. Die Zielgruppe, bestehend aus Führungskräften und agilen Coaches, wird aufgefordert, die Bedeutung von Top-Management-Unterstützung und klaren CX-Zielen zu erkennen, um eine nachhaltige Transformation zu gewährleisten. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer produktzentrierten zu einer kundenzentrierten Denkweise und zeigt, wie durch die konsequente Anwendung agiler Methoden die Brücke zwischen operativer Effizienz und strategischer Kundenorientierung geschlagen werden kann.

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