Walter Freese von Director Business Development bei Interrogare untersucht in seinem Vortrag die datengetriebene Segmentierung und die Rolle von Personas im Touchpoint-Management von B2B-Unternehmen. Der Beitrag bietet eine tiefgehende Analyse der Unterschiede zwischen quantitativer Segmentierung und Persona-Entwicklung, wobei der Fokus auf der Optimierung der Customer Experience liegt. Durch die Kombination von analytischen und operativen Ansätzen wird aufgezeigt, wie Unternehmen ihre Kommunikationsstrategien präzise auf relevante Kundensegmente ausrichten können, um die Markenwahrnehmung und Kundenbindung zu stärken.
Im Zentrum des Vortrags steht die Diskussion über die Anforderungen an eine erfolgreiche Segmentierung, die verhaltensrelevant, wirtschaftlich, stabil, messbar, trennscharf und ansprechbar sein muss. Freese hebt hervor, dass quantitative Segmentierungen diesen Kriterien besser gerecht werden als qualitative Personas, insbesondere in Bezug auf Stabilität und Messbarkeit. Praktische Beispiele und die Vorstellung eines eigens entwickelten Verfahrens, der Multi-Purpose Segmentation, verdeutlichen, wie Unternehmen durch die Integration von Tagging Tools und CRM-Systemen ihre Kundenansprache effizienter gestalten können. Der Vortrag endet mit der Empfehlung, Segmentierungsprojekte als strategische Investition zu betrachten, die nicht nur die Customer Experience verbessert, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichert.
