Segmentierungen und Personas als Kompass im Touchpoint-Management - der richtige Content, über den richtigen Kanal, für die richtige Zielgruppe

Segmentierungen und Personas als Kompass im Touchpoint-Management - der richtige Content, über den richtigen Kanal, für die richtige Zielgruppe
Mitschnitt-Länge: 110 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Datengetriebene Segmentierung optimiert B2B-Touchpoints und stärkt Kundenbindung durch präzise Zielgruppenansprache und strategische Investition.

Walter Freese von Director Business Development bei Interrogare untersucht in seinem Vortrag die datengetriebene Segmentierung und die Rolle von Personas im Touchpoint-Management von B2B-Unternehmen. Der Beitrag bietet eine tiefgehende Analyse der Unterschiede zwischen quantitativer Segmentierung und Persona-Entwicklung, wobei der Fokus auf der Optimierung der Customer Experience liegt. Durch die Kombination von analytischen und operativen Ansätzen wird aufgezeigt, wie Unternehmen ihre Kommunikationsstrategien präzise auf relevante Kundensegmente ausrichten können, um die Markenwahrnehmung und Kundenbindung zu stärken.


Im Zentrum des Vortrags steht die Diskussion über die Anforderungen an eine erfolgreiche Segmentierung, die verhaltensrelevant, wirtschaftlich, stabil, messbar, trennscharf und ansprechbar sein muss. Freese hebt hervor, dass quantitative Segmentierungen diesen Kriterien besser gerecht werden als qualitative Personas, insbesondere in Bezug auf Stabilität und Messbarkeit. Praktische Beispiele und die Vorstellung eines eigens entwickelten Verfahrens, der Multi-Purpose Segmentation, verdeutlichen, wie Unternehmen durch die Integration von Tagging Tools und CRM-Systemen ihre Kundenansprache effizienter gestalten können. Der Vortrag endet mit der Empfehlung, Segmentierungsprojekte als strategische Investition zu betrachten, die nicht nur die Customer Experience verbessert, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichert.

Eine erfolgreiche Segmentierung erfordert eine Kombination aus qualitativen und quantitativen Methoden, um sowohl Empathie als auch valide Daten zu integrieren. – Walter Freese


Die Herausforderung besteht darin, Kundenbedürfnisse in einer sich schnell verändernden Welt zu verstehen und darauf zu reagieren, bevor sich die Erwartungen erneut verschieben. – Walter Freese


Die Digitalisierung hat die Kommunikationskanäle fragmentiert und die Aufmerksamkeitsspanne der Konsumenten reduziert, was die Komplexität im Touchpoint-Management erhöht. – Walter Freese

  • Nur datengetriebene Segmentierungen ermöglichen eine valide und reliabel messbare Zielgruppenbeschreibung.
  • Personas eignen sich für Storytelling, sind jedoch oft subjektiv und nicht trennscharf.
  • Eine erfolgreiche Segmentierung muss verhaltensrelevant, wirtschaftlich, stabil, messbar, trennscharf und ansprechbar sein.
  • Ein Kickoff-Workshop ist essenziell, um den Fokus und die Erwartungen an ein Segmentierungsprojekt zu klären.
  • Die Implementierung der Segmentierung in die Unternehmensprozesse ist entscheidend für den langfristigen Erfolg.

Datengetriebene Segmentierung und die Nutzung von Personas im Touchpoint-Management sind zentrale Themen für B2B-Unternehmen, die ihre Customer Experience optimieren wollen. Der Beitrag beleuchtet die strategische Relevanz dieser Ansätze, indem er die Herausforderungen der Fragmentierung von Kommunikationskanälen und die Erosion persönlicher Kontakte thematisiert. Ein Spannungsfeld entsteht zwischen der Notwendigkeit, präzise Zielgruppen zu definieren, und der Gefahr, in subjektiven Stereotypen zu verharren. Die Transformation hin zu einer verhaltensbasierten Kundenprofilierung erfordert ein Umdenken in der Marktforschung, weg von rein demografischen Segmenten hin zu einer tiefgreifenden Analyse von Kundenverhalten und -bedürfnissen. Diese Entwicklung offenbart strukturelle Widersprüche, da Unternehmen oft zwischen der strategischen Planung und der operativen Umsetzung ihrer Segmentierungsprojekte scheitern, wenn Erwartungen und Anforderungen nicht klar definiert sind.


Der Vortrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er auf die Bedeutung eines klaren Erwartungsmanagements und die Integration der Segmentierung in Unternehmensprozesse hinweist. Die Empfehlung, qualitative und quantitative Ansätze zu kombinieren, um die Subjektivität von Personas zu überwinden, bietet eine praxisnahe Lösung für die Zielgruppe. Der Beitrag fordert Unternehmen auf, Segmentierungsprojekte als strategische Investition zu betrachten, die nicht nur die Customer Experience verbessert, sondern auch die langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichert. Die Perspektive verschiebt sich von einer rein operativen Praxis hin zu einem strategischen Ziel, das kulturellen Wandel erfordert. Durch die Implementierung datengetriebener Segmentierungen können Unternehmen ihre Kommunikationsstrategien präziser ausrichten und so eine nachhaltige Kundenbindung erreichen.

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