Townhall-Diskussion: Vorstellung und Diskussion der Workshop-Ergebnisse im Hinblick auf Next Steps in der CXM-Projektentwicklung

Townhall-Diskussion: Vorstellung und Diskussion der Workshop-Ergebnisse im Hinblick auf Next Steps in der CXM-Projektentwicklung
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

Praxisnahe Einblicke in CXM-Projekte: Journey-Verantwortlichkeiten, Priorisierung und Verankerung von CX-Zielen in B2B-Unternehmen.

Die Townhall-Diskussion auf der Shift/CX Convention München 2024 beleuchtet die systematische Entwicklung von Customer-Experience-Management-Projekten in B2B-Unternehmen, insbesondere in den Branchen Automotive und Versicherung. Im Fokus stehen die Definition von Journey-Verantwortlichkeiten, die Priorisierung von CX-Maßnahmen und die Verankerung von CX-Zielen. Die Veranstaltung bietet praxisnahe Einblicke und nutzt Methoden wie Treiberanalytik und Aufwand-Nutzen-Matrix. Durch den Austausch von Erfahrungen und Beispielen aus der Praxis wird eine hohe inhaltliche Dichte erreicht, die den Teilnehmenden konkrete Handlungsoptionen aufzeigt.


In der Diskussion wird deutlich, dass klare Verantwortlichkeiten für gesamte Customer Journeys notwendig sind, um Effizienz und CX-Ziele zu vereinen. Die Teilnehmer:innen betonen die Bedeutung von relationalen und transaktionalen Messungen und empfehlen qualitative Methoden wie Tiefeninterviews zur Identifikation von Moments of Truth. Die Priorisierung von Maßnahmen erfolgt durch Aufwand-Nutzen-Matrizen und Treiberanalytik, wobei der Customer Lifetime Value als wichtiger Faktor hervorgehoben wird. Die Diskussion zeigt, dass die Verankerung von CX-Zielen in der Organisation durch dezentrale Verantwortungsbereiche und die Einbindung von Journey-Managern unterstützt werden kann.

Wir müssen Verantwortlichkeiten für die gesamten Customer Journeys festlegen, nicht nur für einzelne Touchpoints. – Janika


Es ist entscheidend, qualitative Insights zu nutzen, um die Moments of Truth in der Customer Journey zu definieren. – Frank


CX muss als fester Bestandteil in den einzelnen Organisationseinheiten etabliert werden, ohne dass Effizienz und Kundenerfahrung sich ausschließen. – Judith


Ein schnittstellenübergreifendes Projekt kann die Vernetzung im Unternehmen fördern, ohne dass eine große Aufbauorganisation nötig ist. – Tobias


Der Kundenwert sollte nicht nur finanziell gemessen werden, sondern auch strategische Relevanz und Entwicklungspotenzial berücksichtigen. – Annika

  • Verantwortlichkeiten für gesamte Customer Journeys müssen klar definiert werden, nicht nur für einzelne Touchpoints.
  • Effizienz und CX können koexistieren, wenn CX-Ziele transparent und bereichsübergreifend kommuniziert werden.
  • Kundenwertmodelle sollten nicht nur finanzielle Aspekte, sondern auch strategische Relevanz und Weiterempfehlungspotenzial berücksichtigen.
  • Die Priorisierung von CX-Maßnahmen kann durch Treiberanalytik und Aufwand-Nutzen-Matrizen unterstützt werden.
  • Qualitative Insights, wie Interviews oder offene Nennungen, sind essenziell, um Moments of Truth zu identifizieren.

Die systematische Entwicklung von Customer-Experience-Management-Projekten in B2B-Unternehmen, insbesondere in den Branchen Automotive und Versicherung, offenbart zentrale Herausforderungen in der Verantwortungszuweisung und Priorisierung von Maßnahmen. Die Diskussion zeigt, dass die klare Definition von Verantwortlichkeiten für gesamte Customer Journeys, nicht nur für einzelne Touchpoints, entscheidend ist, um Effizienz und Kundenzufriedenheit zu vereinen. Ein Spannungsfeld entsteht, wenn Effizienzbestrebungen und CX-Ziele als gegensätzlich wahrgenommen werden, obwohl sie durch transparente Kommunikation und bereichsübergreifende Zusammenarbeit koexistieren können. Die Priorisierung von CX-Maßnahmen erfordert eine Balance zwischen strategischen Unternehmenszielen und operativen Anforderungen, wobei Treiberanalytik und Aufwand-Nutzen-Matrizen als methodische Ansätze dienen. Diese Diskussion verdeutlicht die Notwendigkeit, strukturelle Widersprüche zu überwinden und CX als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu verankern.


Aus dem Beitrag ergeben sich handlungsrelevante Prinzipien, die die CX-Manager zur Reflexion und Anpassung ihrer Strategien anregen. Die Empfehlung, qualitative Insights durch Interviews und Insight Communities zu gewinnen, verschiebt die Perspektive von rein quantitativen Messungen hin zu einer tieferen Kundenverständnis. Die Integration von Customer Lifetime Value in die Maßnahmenpriorisierung fordert Unternehmen auf, den langfristigen Wert von Kundenbeziehungen stärker zu berücksichtigen. Diese Ansätze fördern einen kulturellen Wandel, der CX als kontinuierlichen Prozess der Anpassung und Verbesserung begreift. Die Diskussion betont die Bedeutung von Change Management, das sowohl Top-down-Kommunikation als auch Bottom-up-Engagement umfasst, um die nachhaltige Verankerung von CX-Initiativen zu gewährleisten. Indem die Diskussion operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel verknüpft, bietet sie der Zielgruppe wertvolle Impulse zur Weiterentwicklung ihrer CX-Strategien.

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