Verzahnung von CX Strategie und Customer Journey Optimierung: viel Luft nach oben

Verzahnung von CX Strategie und Customer Journey Optimierung: viel Luft nach oben
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Strategische Verzahnung von CX und Customer Journey: Erfahren Sie, wie emotionale Dimensionen die finanzielle Performance steigern.

Matthias Kraus, Chief Client Officer Germany bei Ipsos, beleuchtet in seinem Talk die strategische Verzahnung von CX und Customer Journey Optimierung. Der Beitrag richtet sich an Fachverantwortliche in multinationalen B2B-Unternehmen und bietet eine tiefgehende Analyse der aktuellen Herausforderungen und Potenziale im End-to-End-Management von Customer Journeys. Kraus nutzt umfassende Studienergebnisse und Praxisbeispiele, um die Bedeutung eines hohen CX-Reifegrads für die finanzielle Performance und emotionale Kundenbindung zu verdeutlichen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Integration von emotionalen Dimensionen in die Customer Journey, die als entscheidender Hebel für die Optimierung angesehen wird.


Zentrale Erkenntnisse des Talks sind, dass nur 38 Prozent der Organisationen Customer Journeys End-to-End managen, was erhebliches Optimierungspotenzial birgt. Ein hohes CX-Reifegradniveau korreliert mit einer bis zu vierfach höheren finanziellen Performance. Kraus hebt die Bedeutung von Reifegradmodellen und der Operationalisierung des Net Promoter Score (NPS) hervor, um konkrete Verbesserungen zu erzielen. Er betont, dass emotionale Kundenbindung gezielt operationalisiert werden muss, um nachhaltige Wirkung zu erzielen. Der Talk bietet praktische Einblicke in die Umsetzung von Customer Journey Mapping und die Nutzung des Ipsos-Modells „Forces of CX“, um emotionale Dimensionen systematisch zu steuern.

Customer Journey Optimierung darf nicht isoliert betrachtet werden. Sie muss als Instrument genutzt werden, um die gesamte Organisation strategisch zu verbinden und voranzubringen. – Matthias Kraus


Ein Drittel der Organisationen managt Customer Journeys aktiv End-to-End. Das zeigt Potenzial, aber auch, dass bei 62% noch viel Luft nach oben ist. – Matthias Kraus


Reifegradmodelle sind nützlich für Organisation Alignment, aber kein Selbstzweck. Der Fokus sollte auf der finanziellen Verbesserung durch End-to-End-Journey-Management liegen. – Matthias Kraus

  • Nur 38% der Organisationen managen Customer Journeys End-to-End, was ein großes Optimierungspotenzial aufzeigt.
  • Ein hohes CX-Reifegradniveau korreliert mit einer bis zu vierfach höheren finanziellen Performance.
  • Emotionale Kundenbindung ist ein zentraler Hebel für die Optimierung von Customer Journeys und sollte gezielt operationalisiert werden.
  • Customer Journey Management muss strategisch und operativ integriert werden, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen.
  • CX-Metriken wie der Net Promoter Score (NPS) müssen mit spezifischen Prozessdaten verknüpft werden, um konkrete Verbesserungen zu ermöglichen.

Die strategische Verzahnung von Customer Journey Management und Unternehmensstrategie ist für multinationale B2B-Unternehmen von zentraler Bedeutung, um finanzielle Performance und emotionale Kundenbindung zu steigern. Der Beitrag beleuchtet die Diskrepanz zwischen der theoretischen Anerkennung der Bedeutung eines End-to-End-Managements und dessen praktischer Umsetzung. Nur 38 Prozent der Unternehmen managen ihre Customer Journeys vollständig, was auf erhebliche Optimierungspotenziale hinweist. Diese Lücke offenbart strukturelle Widersprüche und Verantwortungsverschiebungen innerhalb der Organisationen, die oft den Reifegrad als Selbstzweck betrachten, anstatt ihn mit konkreten finanziellen Ergebnissen zu verknüpfen. Der Vortrag thematisiert die Notwendigkeit, emotionale Kundenbindung als zentralen Hebel zu operationalisieren und zeigt auf, dass ein hohes Reifegradniveau mit einer bis zu vierfach höheren finanziellen Performance korreliert.


Der Beitrag fordert dazu auf, Customer Experience nicht isoliert, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu betrachten. Er empfiehlt, spezifische Zielgrößen für jede Customer Journey festzulegen und diese systematisch zu managen, um die Wertpotenziale präzise zu definieren. Dies erfordert eine enge Verzahnung von operativer Praxis und strategischem Ziel, wobei kultureller Wandel innerhalb der Organisationen notwendig ist. Der Vortrag verschiebt Perspektiven, indem er die Bedeutung emotionaler Dimensionen wie Sicherheit und Kontrolle in der Customer Journey hervorhebt und dazu anregt, diese gezielt zu messen und zu steuern. Für die Zielgruppe bietet der Beitrag wertvolle Reflexionsimpulse, um die eigene Praxis kritisch zu hinterfragen und strategische Ziele mit operativen Maßnahmen zu verbinden, um nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

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