Von Insights zu Impact – organisatorische Barrieren bei der Aktivierung von Kundenfeedback

Von Insights zu Impact – organisatorische Barrieren bei der Aktivierung von Kundenfeedback
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
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Organisatorische Barrieren verhindern die Aktivierung von Kundenfeedback. Strategien zur Überwindung und Optimierung interner CX-Prozesse.

Prof. Dr. Susanne O'Gorman beleuchtet in ihrer Impuls-Keynote die organisatorischen Barrieren bei der Aktivierung von Kundenfeedback in Großunternehmen. Der Vortrag richtet sich an CX-Manager und Führungskräfte, die mit der Überwindung von Aktivierungsbarrieren und der Verbesserung interner CX-Prozesse befasst sind. O'Gorman bringt ihre umfangreiche Erfahrung im CX-Management ein und nutzt empirische Forschung, um die Lücke zwischen gewonnenen Insights und tatsächlichem Impact zu schließen. Sie zeigt auf, dass CX-Plattformen allein nicht ausreichen, um den Erfolg von CX-Initiativen zu garantieren, und dass organisatorische Faktoren wie Unternehmenskultur und Leadership-Commitment entscheidend sind.


Im Zentrum des Vortrags stehen die Erkenntnisse aus O'Gormans qualitativer Studie, die auf der Grounded Theory basiert. Sie identifiziert eine Aktivierungslücke, die durch unklare Rollen, mangelndes Leadership-Commitment und kulturelle Barrieren entsteht. O'Gorman hebt die Bedeutung klarer Governance-Strukturen und der Fähigkeit zur internen Einflussnahme hervor. Sie empfiehlt Strategien wie Überzeugungsarbeit, Verhandeln und Risikominimierung, um diese Barrieren zu überwinden. Das FRIO Framework dient als theoretische Grundlage, um die Nutzung interner Ressourcen zu optimieren. Abschließend betont O'Gorman, dass ohne Rückhalt und klare Strukturen das Potenzial von CX-Initiativen ungenutzt bleibt.

Technologie allein führt nicht zu Veränderungen. Man braucht den Wandel selbst, und dann kann die Plattform diesen unterstützen. – Susanne O'Gorman


Ohne Rückhalt in der Organisation wird das Potenzial von CX verschenkt. Man kann nicht kundenzentriert sein wollen und gleichzeitig die Organisation nicht vorantreiben. – Susanne O'Gorman


Die größte Barriere zur Aktivierung von Kundenfeedback ist die Unternehmenskultur, die den Wandel ausbremst. – Susanne O'Gorman

  • CX-Plattformen allein garantieren keinen Erfolg – organisatorische Barrieren wie Unternehmenskultur und mangelndes Leadership-Commitment sind entscheidend.
  • Die Aktivierung von Kundenfeedback erfordert klare Rollen- und Mandatsdefinitionen sowie Governance-Strukturen.
  • CX-Manager müssen Überzeugungsarbeit leisten, Business Cases entwickeln und interne Netzwerke aufbauen, um Widerstände zu überwinden.
  • Zeitersparnis ist ein effektiver Hebel, um CX-Initiativen im mittleren Management zu verankern.
  • Kognitive Dissonanz entsteht, wenn Organisationen kundenzentriert sein wollen, aber keine entsprechenden Strukturen schaffen.

Die Aktivierung von Kundenfeedback in Großunternehmen steht im Spannungsfeld zwischen technologischen Möglichkeiten und organisatorischen Barrieren. Trotz der Verfügbarkeit moderner CX-Plattformen scheitern viele Initiativen an kulturellen und strukturellen Hindernissen. Die Diskrepanz zwischen dem Wunsch nach Kundenzentrierung und der fehlenden Schaffung entsprechender Strukturen offenbart einen blinden Fleck in der Unternehmensführung. Diese kognitive Dissonanz wird durch unklare Rollen, mangelndes Leadership-Commitment und die Komplexität interner Prozesse verstärkt. Der Beitrag verdeutlicht, dass Transformation nicht allein durch Technologie, sondern durch die Überwindung tief verwurzelter kultureller Widerstände gelingt. Die Herausforderung liegt in der Verantwortungsverschiebung und der Notwendigkeit, klare Mandate und Governance-Strukturen zu etablieren, um die Aktivierungslücke zu schließen.


Aus dem Beitrag ergeben sich zentrale Prinzipien, die CX-Manager zur erfolgreichen Umsetzung ihrer Initiativen anleiten. Die Betonung liegt auf der Notwendigkeit, interne Politik zu verstehen und zu navigieren, um Ressourcen zu sichern und Einfluss zu gewinnen. Die Entwicklung von Business Cases, die insbesondere auf Zeitersparnis abzielen, kann die Akzeptanz im mittleren Management erhöhen. Zudem wird die Bedeutung von organisational savvy hervorgehoben, um informelle Netzwerke zu nutzen und Widerstände zu überwinden. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, die kulturelle Geschichte ihrer Organisation zu analysieren und klare Rollen zu definieren, um die strategischen Ziele der Kundenzentrierung mit der operativen Praxis in Einklang zu bringen. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen Lösung hin zu einem ganzheitlichen Ansatz, der kulturellen Wandel als integralen Bestandteil der CX-Transformation begreift.

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