Customer Data Platforms (CDP) stehen im Mittelpunkt eines praxisorientierten Projektberichts, der die Herausforderungen und Lösungswege bei der Auswahl und Einführung solcher Systeme in komplexen Unternehmensarchitekturen beleuchtet. Im Fokus stehen datengetriebene Großunternehmen, die vor der Aufgabe stehen, eine Vielzahl an Tools, Systemlandschaften und organisatorischen Anforderungen zu koordinieren. Die Perspektive verbindet technische Tiefe mit konkreten Handlungsempfehlungen und adressiert insbesondere die Abgrenzung und Integration von CDPs, Data Warehouses und bestehenden Marketing-Technologien. Besonderes Augenmerk liegt auf der methodischen Herangehensweise von der Ist-Analyse über die Use-Case-Definition bis zur iterativen Implementierung.
Die inhaltliche Analyse differenziert vier CDP-Typen (Data, Analytical, Engagement, Delivery) und stellt deren jeweilige Funktionen und Einsatzbereiche dar. Die Auswahl eines geeigneten Systems erfolgt anhand eines fachlich und technisch gewichteten Kriterienkatalogs, der gemeinsam mit einem cross-funktionalen Team entwickelt wird. Zentrale Kriterien sind Real-Time-Fähigkeit, Datenmodell, Integrationsoptionen und Preismodelle. Die iterative Einführung, beginnend mit priorisierten Use Cases, wird als zielführender Ansatz hervorgehoben, um Komplexität und Kosten zu steuern. Alternativszenarien, etwa die Nutzung bestehender Data-Warehouse-Strukturen mit Reverse-ETL, werden ebenfalls diskutiert. Die Ownership der Kundendaten, die klare Definition von Verantwortlichkeiten und die kontinuierliche Überprüfung des technischen Fits bilden die Leitplanken für eine nachhaltige CDP-Implementierung.
