Conversational User Interfaces in Virtual Reality stehen im Mittelpunkt dieses Talks, der sich an Fachverantwortliche aus B2B-Unternehmen, insbesondere in den Bereichen Bildung, Healthcare, Fertigung und Gaming richtet. Die Sprecherin beleuchtet, wie multimodale Interaktionen – etwa durch Sprache, Gestik und Blickrichtung – in immersiven Trainings- und Onboarding-Szenarien neue Möglichkeiten für Personalisierung, Interaktivität und Effizienz schaffen. Im Fokus stehen die Integration aktueller Tools wie ChatGPT, d-id.com sowie VR-spezifischer SDKs und die damit verbundenen Herausforderungen bei der plattformübergreifenden Entwicklung und Nutzerführung. Die Perspektive basiert auf konkreten Projekterfahrungen und adressiert sowohl technologische als auch konzeptionelle Fragestellungen rund um die Gestaltung von Conversational Experiences in virtuellen Welten.
Im inhaltlichen Kern werden die Potenziale und Grenzen von Conversational AI in VR-Anwendungen anhand praktischer Beispiele und Use Cases diskutiert. Die Sprecherin zeigt, wie Sprach- und Multimodalitätslösungen klassische grafische Interfaces ablösen, Medienbrüche vermeiden und die emotionale Bindung zu virtuellen Agenten stärken. Herausforderungen wie die Verarbeitung von Sprachinput in lauten Umgebungen, der Umgang mit dem Uncanny Valley-Effekt bei Avataren und die Notwendigkeit nutzerzentrierten Prototypings werden konkret benannt. Empfehlungen umfassen die frühe Einbindung von Conversational Design in die Entwicklung, den gezielten Einsatz von 2D-Avataren als Einstieg und die iterative Erprobung in geschützten Testräumen. Die Entwicklung wird als dynamisch beschrieben, mit der Aufforderung, jetzt Pilotprojekte zu initiieren, um Erfahrungen und Nutzerfeedback für die nächste Stufe der Integration zu sammeln.
