Wie der Fahrrad-Großhändler Hermann Hartje eine digitalisierte, kundenzentrierte Unternehmenskultur realisiert hat!

Wie der Fahrrad-Großhändler Hermann Hartje eine digitalisierte, kundenzentrierte Unternehmenskultur realisiert hat!
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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CRM-Integration bei Hermann Hartje: Optimierung von Kundenbindung und internen Prozessen durch eine digitalisierte Unternehmenskultur.

Der Beitrag bietet einen praxisnahen Einblick in die erfolgreiche Digitalisierung und CRM-Integration bei Hermann Hartje, einem B2B-Fahrradgroßhändler. Im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 diskutieren Christian Hepp und Natalia Molto die Herausforderungen und Lösungen bei der Implementierung eines CRM-Systems. Der Fokus liegt auf der Schaffung einer kundenzentrierten Unternehmenskultur und der Optimierung interner Prozesse. Die Besonderheit des Beitrags liegt in der detaillierten Darstellung der Systemauswahl und der Zusammenarbeit mit Implementierungspartnern, die durch praktische Beispiele und technische Tiefe ergänzt wird.


Zentrale Erkenntnisse des Beitrags umfassen die Bedeutung einer detaillierten Anforderungsaufnahme und die Rolle der Nutzerakzeptanz, die durch intensive Kommunikation und Schulungen gefördert wird. SugarCRM wird als zentrale Datenquelle genutzt, um Effizienz und Transparenz zu gewährleisten. Die Unterstützung der Geschäftsleitung und die Einbindung aller relevanten Stakeholder sind entscheidend für den Projekterfolg. Der Beitrag hebt hervor, dass Prozesse nur dann digitalisiert werden sollten, wenn sie bereits sinnvoll gestaltet sind, um echten Mehrwert zu schaffen. Die Diskussion bietet wertvolle Einblicke in die Praxis der Digitalisierung und die strategische Nutzung von CRM-Systemen im Großhandel.

Wir haben uns nicht nur nach einem CRM umgeschaut, sondern eine komplette Analyse und Handlungsempfehlung erstellen lassen. Das Ergebnis: Wir mussten de facto alles neu machen. – Christian Hepp


Es ist elementar wichtig, das Commitment der Leitungsebene und der Geldgeber einzuholen. Ohne das ist ein Projekt schneller zum Scheitern verurteilt, als man anfangen kann. – Christian Hepp


Die Nutzerakzeptanz ist entscheidend. Wenn man es nicht schafft, die Organisation zu vereinen und den Change-Prozess mitzugehen, ist das Projekt zum Scheitern verurteilt. – Christian Hepp


Es ist sehr wichtig, dass alle die gleiche Sprache sprechen bei einem Digitalisierungsprojekt, dass alle dabei sind, um die gleichen Probleme zu lösen. – Natalia Molto

  • Eine detaillierte Anforderungsaufnahme ist essenziell für die erfolgreiche Auswahl eines CRM-Systems.
  • Nutzerakzeptanz erfordert intensive Kommunikation, Schulungen und eine klare Dokumentation der Prozesse.
  • Ein CRM-System sollte als zentrale Datenquelle ('Single Source of Truth') dienen, um Effizienz und Transparenz zu gewährleisten.
  • Die Unterstützung der Geschäftsleitung ist entscheidend für den Erfolg von Digitalisierungsprojekten.
  • Weiche Faktoren wie die Zusammenarbeit mit Implementierungspartnern und die Benutzerfreundlichkeit des Systems beeinflussen den Projekterfolg maßgeblich.

Die Digitalisierung im B2B-Großhandel, insbesondere in der Fahrradbranche, erfordert eine tiefgreifende Transformation der Unternehmenskultur hin zu mehr Kundenzentrierung und Effizienz. Der Beitrag verdeutlicht, dass die Einführung eines CRM-Systems nicht nur eine technische, sondern vor allem eine kulturelle Herausforderung darstellt. Im Spannungsfeld zwischen traditionellem Vertrieb und digitaler Innovation zeigt sich, dass die persönliche Kundenbeziehung zwar eine Stärke ist, jedoch ohne technologische Unterstützung an ihre Grenzen stößt. Die strategische Relevanz liegt in der Fähigkeit, interne Prozesse zu optimieren und gleichzeitig die Kundenbindung zu stärken. Ein blinder Fleck ist oft die Unterschätzung der weichen Faktoren wie Nutzerakzeptanz und die Qualität der Zusammenarbeit mit Implementierungspartnern. Diese Aspekte sind entscheidend, um Veränderungsbarrieren zu überwinden und die Transformation erfolgreich zu gestalten.


Aus dem Beitrag lassen sich mehrere handlungsrelevante Prinzipien ableiten. Die detaillierte Anforderungsaufnahme und die Einbindung aller Stakeholder sind essenziell, um ein CRM-System erfolgreich zu implementieren. Die Unterstützung der Geschäftsleitung und die klare Kommunikation über alle Ebenen hinweg sind unerlässlich, um das notwendige Commitment zu sichern. Der Beitrag fordert dazu auf, die Digitalisierung nicht nur als technisches Projekt, sondern als kulturellen Wandel zu begreifen, der alle Unternehmensbereiche betrifft. Er verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Umsetzung hin zu einem strategischen Ziel, das die gesamte Organisation transformiert. Die Integration von CRM als zentrale Datenquelle schafft Transparenz und Effizienz, was wiederum die Kundenbindung stärkt und den kulturellen Wandel unterstützt.

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