Wo Customer Centricity stirbt. Über Momente des Scheiterns und über Ansätze aus der Praxis, die trotzdem zum Erfolg geführt haben.

Wo Customer Centricity stirbt. Über Momente des Scheiterns und über Ansätze aus der Praxis, die trotzdem zum Erfolg geführt haben.
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar

Kundenzentrierung ohne Großbudgets: Lernen Sie agile Methoden zur Exploration von Kundenbedürfnissen und deren Integration in die Unternehmenskultur.

Maria Meermeier, Team Lead Customer Experience bei USEEDS°, beleuchtet in ihrem Vortrag auf den Shift/HR Talks 2022 die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Etablierung von kundenzentrierten Strategien in Unternehmen. Der Beitrag bietet praxisnahe Einblicke in die Exploration von Kundenbedürfnissen und die Nutzung von Customer Journeys als zentrale Werkzeuge. Besonderes Augenmerk liegt auf der kontinuierlichen Anpassung an sich wandelnde Kundenanforderungen und der Implementierung agiler Research-Methoden, die auch ohne große Budgets auskommen.


Im Fokus stehen die regelmäßige Exploration von Kundenbedürfnissen durch qualitative und quantitative Research-Methoden sowie die aktive Nutzung von Customer Journeys. Meermeier betont die Notwendigkeit eines kundenzentrierten Mindsets, das langfristige Kundenbeziehungen fördert. Sie empfiehlt, Customer Journeys als lebendige Tools zu nutzen und die Rolle eines Customer Journey Managers einzuführen, um die Informationen aktuell zu halten und in die Unternehmenskultur zu integrieren. Praxisbeispiele aus der Zusammenarbeit mit Unternehmen wie mobile.de und Consors Bank verdeutlichen die praktische Umsetzung dieser Ansätze und die damit verbundenen Herausforderungen und Erfolge.

Einen starken Draht zum Kunden aufzubauen bedeutet, regelmäßig Kundenbedürfnisse zu explorieren und nicht nur auf Annahmen zu vertrauen. – Maria Meermeier


Customer Journeys sind nur dann wertvoll, wenn sie aktiv genutzt und kontinuierlich mit neuen Insights angereichert werden. – Maria Meermeier


Ein kundenzentriertes Mindset erfordert, den Kunden auf Augenhöhe zu begegnen und kontinuierlich echtes Interesse zu zeigen. – Maria Meermeier

  • Kundenbedürfnisse sollten regelmäßig exploriert werden, um veraltete Annahmen zu vermeiden und strategisch fundierte Entscheidungen zu treffen.
  • Customer Journeys sind nur dann wertvoll, wenn sie aktiv genutzt und kontinuierlich gepflegt werden, idealerweise durch einen Customer Journey Manager.
  • Agile Research-Methoden ermöglichen es Teams, kontinuierlich und kosteneffizient Kunden-Insights zu generieren, ohne auf große Budgets angewiesen zu sein.
  • Ein kundenzentriertes Mindset ist entscheidend, um langfristig erfolgreiche Beziehungen zu Kunden aufzubauen und deren Bedürfnisse auf Augenhöhe zu adressieren.

Die Etablierung eines kundenzentrierten Mindsets in Unternehmen ist von strategischer und kultureller Bedeutung, insbesondere in Branchen wie der Automobilindustrie, wo Kundenbedürfnisse schnelllebig sind. Der Beitrag beleuchtet die Diskrepanz zwischen dem formulierten Ziel der Kundenzentrierung und der Realität, in der Entscheidungen oft auf veralteten Annahmen basieren. Diese Kluft verdeutlicht einen blinden Fleck in der Unternehmensführung: die Unterschätzung der kontinuierlichen Exploration von Kundenbedürfnissen. Transformation erfordert hier nicht nur neue Tools, sondern einen tiefgreifenden kulturellen Wandel, der die Verantwortung für Kundenwissen klar zuweist und strukturelle Barrieren überwindet. Ein zentraler Konflikt liegt in der Balance zwischen kurzfristigen Geschäftszielen und der langfristigen Pflege von Kundenbeziehungen, die oft zugunsten von Budgetrestriktionen vernachlässigt wird.


Der Vortrag inspiriert dazu, agile Research-Methoden als kosteneffiziente Alternative zu traditionellen Marktforschungsansätzen zu nutzen und Customer Journeys als lebendige Werkzeuge in den Unternehmensalltag zu integrieren. Die Empfehlungen betonen die Notwendigkeit, Customer Journeys aktiv zu pflegen und in Workshops zu nutzen, um strategische Entscheidungen zu fundieren. Dies verschiebt die Perspektive von einer punktuellen zu einer kontinuierlichen Kundeninteraktion, was einen kulturellen Wandel hin zu einer reiferen Kundenbeziehung fördert. Der Beitrag fordert Führungskräfte auf, Verantwortung für die Pflege der Customer Journeys zu übernehmen und ein Umfeld zu schaffen, in dem Kundenfeedback nicht nur gesammelt, sondern auch in die Unternehmensstrategie integriert wird. Dies ist entscheidend für die Entwicklung einer Unternehmenskultur, die Kundenbedürfnisse nicht nur erkennt, sondern proaktiv adressiert.

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