Zwischen Plattform & Prozess – Wie wir uns für wirksame Experience neu aufstellen müssen

Zwischen Plattform & Prozess – Wie wir uns für wirksame Experience neu aufstellen müssen
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Composable Architecture und interdisziplinäre Teams als Schlüssel zur Optimierung digitaler Kundenerlebnisse in B2B-Unternehmen.

Die Panel-Diskussion auf der Shift/CX Digital Experience Konferenz 2025 beleuchtet die Herausforderungen und Chancen bei der Optimierung digitaler Kundenerlebnisse in B2B-Unternehmen. Im Fokus steht die Notwendigkeit, organisatorische Silos durch abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und flexible Plattformarchitekturen zu überwinden. Stephanie Kawan und Dr. Markus Wübben diskutieren, wie Unternehmen durch den Einsatz von Composable Architecture und interdisziplinären Teams ihre digitale Reife steigern können. Die Diskussion bietet einen praxisnahen Zugang zu den Themen digitale Reifegradmodelle und die Integration von KI in bestehende Prozesse.


Kawan und Wübben vertreten unterschiedliche Ansätze zur Auflösung von Silos und zur Förderung von Agilität in Unternehmen. Kawan betont die Bedeutung von Digital Experience Teams und Centers of Excellence, während Wübben auf die Notwendigkeit gemeinsamer Ziele und abteilungsübergreifender Use-Cases hinweist. Beide sind sich einig, dass der MVP-Ansatz (Minimum Viable Product) ein effektiver Weg ist, um Veränderungen zu initiieren und greifbare Ergebnisse zu erzielen. Die Diskussion thematisiert auch die Rolle von KI und Composable Architecture in der Zukunft der digitalen Experience, wobei die Balance zwischen interner Plattform-Optimierung und externer Datenbereitstellung als entscheidend angesehen wird.

Die Journey muss nahtlos sein. Es ist sehr schwierig, wenn Teams nach Funktionalität aufgesplittet sind. Wir müssen nach Outcome aufstellen, nicht nach Kanälen. – Stephanie Kawan


Kleine Use-Cases mit klaren KPIs in kontrollierter Umgebung ausprobieren, um Momentum zu schaffen. Keine großen Infrastrukturprojekte, das ist der absolute Killer. – Dr. Markus Wübben

  • Digitale Reifegradmodelle helfen Unternehmen, ihre Position im Transformationsprozess zu bewerten.
  • Abteilungsübergreifende Teams fördern die Zusammenarbeit und brechen organisatorische Silos auf.
  • Composable Architecture ermöglicht flexible und skalierbare Lösungen für digitale Plattformen.
  • Kleine, abteilungsübergreifende Use-Cases schaffen Momentum und fördern Akzeptanz für Veränderungen.
  • Die Zukunft der digitalen Experience erfordert eine Balance zwischen Plattform-Management und KI-gesteuerter Datenverarbeitung.

Die Diskussion um die Optimierung digitaler Kundenerlebnisse durch abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und flexible Plattformarchitekturen ist für B2B-Unternehmen von strategischer Bedeutung. Im Spannungsfeld zwischen traditioneller Struktur und digitaler Transformation offenbart sich ein blinder Fleck: die oft unterschätzte Komplexität der organisatorischen Silos. Diese Silos behindern nicht nur die technische Integration, sondern auch die kulturelle Transformation, die für eine erfolgreiche digitale Experience notwendig ist. Die Verantwortung für Innovation und Integration auf Einzelpersonen zu konzentrieren, wie es das Konzept des "Marketing Technologists" nahelegt, erweist sich als ineffizient. Stattdessen erfordert die Transformation eine kollektive Verantwortungsübernahme durch interdisziplinäre Teams, die sich an klar definierten Outcomes orientieren. Diese Teams müssen die strukturellen Widersprüche zwischen IT, Marketing und Vertrieb überwinden, um eine kohärente Customer Journey zu gewährleisten.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er auf die Notwendigkeit kleiner, abteilungsübergreifender Use-Cases hinweist, die Momentum für Veränderungen schaffen. Der MVP-Ansatz wird als pragmatischer Weg beschrieben, um mit bestehenden Ressourcen zu starten und schrittweise zu skalieren. Diese Vorgehensweise fördert nicht nur die Akzeptanz für Veränderungen, sondern unterstützt auch die strategische Zielsetzung, eine flexible und composable Architektur zu etablieren. Die Diskussion verschiebt die Perspektive von einer rein technischen zu einer ganzheitlichen Betrachtung, die auch kulturelle und organisatorische Aspekte einbezieht. Unternehmen werden aufgefordert, ihre Plattformen nicht nur intern zu optimieren, sondern auch die Datenbereitstellung für externe Systeme zu verbessern, um langfristig die Kundenbeziehung und den Mehrwert zu sichern. Dies erfordert einen kulturellen Wandel hin zu mehr Agilität und interdisziplinärer Zusammenarbeit, um den Herausforderungen der digitalen Transformation gerecht zu werden.

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