Fachverantwortliche aus Automotive, B2B-SaaS und Enterprise diskutieren in einer Panelrunde die Integration generativer KI und Retrieval-Augmented-Generation (RAG) in agentengestützte Kundeninteraktionen. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen und Potenziale bei der Automatisierung von Serviceprozessen, der Einhaltung regulatorischer Vorgaben wie dem AI Act sowie der kontinuierlichen Optimierung von Wissensbasen. Die Panelisten bringen unterschiedliche Perspektiven aus Produktmanagement, Beratung und Technologieentwicklung ein und beleuchten die Auswirkungen technologischer Innovationen auf Organisation, Prozesse und Nutzerakzeptanz.
Im Austausch heben die Teilnehmenden hervor, dass RAG als Weiterentwicklung klassischer Feintuning-Ansätze gilt, jedoch neue Anforderungen an Datenaufbereitung und Plattformintegration stellt. Generative KI ermöglicht eine signifikante Automatisierung und Qualitätssteigerung, erfordert aber flexible Anpassungen an sich wandelnde Use Cases. Die Diskussion adressiert die Notwendigkeit interdisziplinärer Teams, die neben technischer auch psychologische und soziolinguistische Kompetenzen einbringen, um die Nutzererfahrung zu optimieren. Regulatorische Anforderungen, insbesondere durch den AI Act, werden als zentrale Herausforderung für 2025 identifiziert. Die Panelisten betonen, dass die wirtschaftliche Tragfähigkeit und die kontinuierliche Befähigung der Mitarbeitenden entscheidend für die erfolgreiche Einführung neuer Conversational-AI-Technologien sind.