Fachverantwortliche und Entscheider aus Handel, Start-up und Beratung diskutieren, wie Customer Experience Management strategisch in Organisationen verankert und bereichsübergreifend umgesetzt wird. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen der nahtlosen Integration von Online- und Offline-Kanälen, die Gestaltung konsistenter und personalisierter Customer Journeys sowie die Messbarkeit und datenbasierte Optimierung der Customer Experience. Die Panelisten bringen unterschiedliche Praxisbeispiele ein – von der vernetzten Ansprache im Kosmetikhandel über konsistente Prozesse im Einzelhandel bis zu überraschenden Erlebnissen in der Autowaschanlage. Die Diskussion verdeutlicht, wie Unternehmen Begeisterung durch abgestimmte Touchpoints, Prozess-Effizienz und Raum für individuelle Interaktion schaffen.
Im weiteren Verlauf kristallisieren sich vier Erfolgsfaktoren heraus: Personalisierung, Konsistenz, Prozess-Effizienz und überraschende Momente. Die Panelisten betonen die Bedeutung bereichsübergreifender Zusammenarbeit und einer gemeinsamen Sprache, um Silos aufzubrechen und die Customer Journey ganzheitlich zu optimieren. Methoden wie OKR und Lego Serious Play werden als Werkzeuge vorgestellt, um funktionsübergreifende Zielsetzungen zu etablieren und komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen. Die Messbarkeit der Customer Experience erfolgt datenbasiert und wird eng mit den Unternehmenszielen verknüpft. Der Einsatz von KI und datengetriebenen Methoden eröffnet neue Möglichkeiten, erfordert jedoch eine organisatorische Verankerung und die Integration von Customer Experience Teams.