Fachverantwortliche aus Banking, Energie, Mobilität und B2B-Enterprise diskutieren, wie große Unternehmen Customer Experience Management (CX) organisatorisch verankern und kontinuierlich weiterentwickeln. Im Mittelpunkt steht der Austausch zwischen CX-Leitungen, Praktiker:innen und Beratung, die unterschiedliche Branchenperspektiven und Erfahrungswerte einbringen. Die Diskussion beleuchtet, wie CX-Strukturen aufgebaut, Stakeholder integriert und Prozesse datenbasiert angepasst werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Operationalisierung von Methoden wie Journey Mapping und Persona-Entwicklung sowie der cross-funktionalen Zusammenarbeit über klassische Abteilungsgrenzen hinweg.
Die Panelist:innen betonen, dass CX als strategisches Ziel in der gesamten Organisation verankert werden muss und nicht auf eine Spezialabteilung beschränkt bleiben darf. Journey Mapping und Touchpoint-Management werden als kontinuierliche Prozesse verstanden, die regelmäßig aktualisiert und an Kundenbedürfnisse angepasst werden. Die Integration von Kundendaten, Feedback und Verhaltensdaten bildet die Grundlage für wirksame Maßnahmen. Frühzeitige und aktive Einbindung aller relevanten Stakeholder, die Nutzung interdisziplinärer Workshops und die Validierung von Prozessen mit echten Kund:innen gelten als zentrale Erfolgsfaktoren. Widerstand im Wandel wird als Signal für echte Veränderung interpretiert, während Mut und die Bereitschaft, bestehende Strukturen zu hinterfragen, als Treiber nachhaltiger CX-Transformation hervorgehoben werden.
