Diskussion von Heldenreisen zum Customer Journey Management

Diskussion von Heldenreisen zum Customer Journey Management
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Janice Kaiser zeigt, wie Jungheinrich CX-Programme global implementiert und kulturelle Barrieren überwindet.

Janice Kaiser von Jungheinrich beleuchtet auf der Shift/CX Convention Hamburg 2025 die Herausforderungen und Strategien beim Aufbau eines globalen Customer Experience (CX) Programms in der B2B-Intralogistik. Der Beitrag bietet einen praxisnahen Einblick in die Implementierung eines CX-Programms, das auf Kundenzentrierung und organisatorische Transformation abzielt. Kaisers Ansatz kombiniert die Heldenreise-Methode mit einer CX-Reifegrad-Messung, um kulturelle Widerstände zu überwinden und die Kundenzentrierung in der gesamten Organisation zu verankern. Der Einsatz von Feedback-Management-Tools wie Qualtrics wird als Teil eines umfassenden Transformationsprozesses dargestellt, der weit über die bloße Einführung von Technologie hinausgeht.


Im Mittelpunkt stehen die drei Dimensionen des Jungheinrich CX-Programms: Kundenfeedback aktiv nutzen, Kundenzentrierung als Organisationsprinzip verankern und alle Mitarbeitenden in die Transformation einbinden. Kaiser beschreibt die Herausforderungen, die durch kulturelle Barrieren und technische Hürden entstehen, und betont die Bedeutung der Unterstützung durch das Top-Management. Der Rollout des Programms erfolgt schrittweise in Pilotländern, um die Skalierbarkeit zu testen. Die Diskussion verdeutlicht, dass eine erfolgreiche CX-Transformation kontinuierliche bereichsübergreifende Zusammenarbeit und klare Kommunikation erfordert, um die Kundenzufriedenheit nachhaltig zu steigern und die Unternehmenskultur zu verändern.

Wir müssen von einer produktorientierten zu einer kundenorientierten Denkweise wechseln, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. – Janice Kaiser


Kulturelle Widerstände sind eine der größten Herausforderungen in unserem Change-Prozess. Kommunikation und Transparenz sind entscheidend, um alle Mitarbeiter mitzunehmen. – Janice Kaiser


Unsere Superpower ist die Leidenschaft und das Engagement unseres kleinen Teams, das das Thema Customer Experience im gesamten Unternehmen vorantreibt. – Janice Kaiser

  • Ein erfolgreiches CX-Programm erfordert die Verankerung von Kundenzentrierung in der gesamten Organisation, nicht nur die Einführung eines Tools.
  • Kulturelle Widerstände, auch im Headquarter, sind eine der größten Herausforderungen bei der Transformation hin zu mehr Kundenzentrierung.
  • Ein starker Rückhalt durch das Top-Management ist entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung eines CX-Programms.
  • Bereichsübergreifende Zusammenarbeit und kontinuierliche Kommunikation sind Schlüssel für die Mobilisierung des gesamten Unternehmens.
  • Das CX-Programm von Jungheinrich basiert auf drei Dimensionen: Kundenfeedback nutzen, Kundenzentrierung verankern und Mitarbeiter in die Transformation einbinden.

Die Diskussion um die Implementierung eines globalen CX-Programms im B2B-Intralogistiksektor beleuchtet die strategische Notwendigkeit, Kundenzentrierung als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu verankern. In einem Umfeld, das traditionell produktorientiert ist, stellt die Transformation hin zu einer kundenzentrierten Organisation eine erhebliche Herausforderung dar. Diese Veränderung erfordert nicht nur die Einführung neuer Tools, sondern auch eine tiefgreifende kulturelle Anpassung, die oft auf Widerstände stößt. Ein zentrales Spannungsfeld liegt in der Verantwortungsverschiebung: Während das Top-Management die strategische Richtung vorgibt, müssen alle Mitarbeitenden die Veränderung mittragen, was häufig zu Zielkonflikten und strukturellen Widersprüchen führt. Die Metapher des Popcorn-Modells verdeutlicht die unterschiedlichen Geschwindigkeiten, mit denen Mitarbeitende auf Veränderungen reagieren, und macht die Notwendigkeit kontinuierlicher Kommunikation und Transparenz deutlich.


Der Beitrag liefert wertvolle Prinzipien für die erfolgreiche Umsetzung eines CX-Programms. Er betont die Bedeutung der Verankerung von Kundenzentrierung in der gesamten Organisation und die Notwendigkeit, kulturelle Barrieren aktiv zu adressieren. Die Rolle des Top-Managements als Unterstützer und Treiber der Transformation wird hervorgehoben, ebenso wie die Bedeutung bereichsübergreifender Zusammenarbeit. Die Nutzung von Kundenfeedback als strategisches Instrument zur kontinuierlichen Verbesserung wird als zentraler Erfolgsfaktor dargestellt. Für die Zielgruppe bietet der Beitrag konkrete Reflexionsimpulse, indem er operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel verknüpft. Er fordert dazu auf, CX-Programme nicht nur als technische Implementierung, sondern als umfassende kulturelle Transformation zu begreifen, die alle Ebenen des Unternehmens einbezieht.

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