Im Gespräch mit Felix van de Sand (COBE) zur Frage - warum gute Erlebnisse auch immer im Kern der Markenidentität stehen?

Folge 10

Im Gespräch mit Felix van de Sand (COBE) zur Frage - warum gute Erlebnisse auch immer im Kern der Markenidentität stehen?
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

User Experience als Kern der Markenidentität: Wie konsistente Designsysteme emotionale und differenzierende Kundenerlebnisse schaffen.

Im Interview mit Felix van de Sand, Managing Director von COBE, wird die zentrale Rolle von User Experience Design als Bestandteil der Markenidentität und Customer Experience beleuchtet. van de Sand bringt seine umfassende Erfahrung aus der Designagentur ein und diskutiert, wie Unternehmen durch konsistente und markengerechte Designsysteme differenzierende und emotionale Kundenerlebnisse schaffen können. Der Beitrag richtet sich an Fachverantwortliche in Designagenturen und große Unternehmen, insbesondere aus den Bereichen Automotive und digitale Dienstleistungen, und bietet tiefgehende Einblicke in die Verbindung von Markenstrategie und User Experience.


Felix van de Sand betont, dass User Experience ein integraler Bestandteil der Customer Experience ist und maßgeblich die Markenwahrnehmung beeinflusst. Er erläutert, wie Unternehmen durch die Kombination von pragmatischer und hedonischer Qualität in ihren Produkten und Services eine langfristige Kundenbindung erreichen können. Ein zentrales Praxisbeispiel ist die Zusammenarbeit mit Porsche, bei der COBE ein Designsystem entwickelte, das Markenwerte in konkrete Gestaltungselemente übersetzt. van de Sand sieht die größte Herausforderung darin, die hedonische Qualität bis ins Detail umzusetzen, um eine emotionale Bindung zu schaffen. Abschließend wird die Bedeutung von neurowissenschaftlichen Methoden hervorgehoben, um markengerechte und differenzierende Erlebnisse zu gestalten.

User Experience ist ein integraler Bestandteil der Customer Experience und beeinflusst massiv, ob ich mit einem Unternehmen interagieren möchte. – Felix van de Sand


Die Herausforderung besteht darin, alle Elemente der Customer Experience und User Experience so abzustimmen, dass sie sich nach dem Absender anfühlen. – Felix van de Sand


Die Marke und die Experience, die den Nutzern geboten wird, machen den Unterschied, nicht mehr die utilitaristischen Faktoren. – Felix van de Sand

  • User Experience ist ein integraler Bestandteil der Customer Experience und beeinflusst maßgeblich die Markenwahrnehmung.
  • Ein kohärentes Designsystem ist entscheidend, um digitale Touchpoints markenkonform und nutzerzentriert zu gestalten.
  • Die Differenzierung in digitalen Märkten erfolgt zunehmend über die Qualität der User Experience und nicht mehr nur über den Preis.
  • Markenerlebnisse müssen emotional berühren und konsistent über alle Touchpoints hinweg sein, um langfristige Kundenbindungen zu schaffen.
  • Neurowissenschaftliche Prinzipien können genutzt werden, um Markenwerte in UX-Design umzusetzen.

Die strategische Relevanz des Beitrags liegt in der tiefgreifenden Analyse der Rolle von User Experience (UX) als integraler Bestandteil der Markenidentität und Customer Experience (CX). In einem zunehmend digitalen Marktumfeld, in dem Produkte und Dienstleistungen immer ähnlicher werden, stellt die Qualität der UX einen entscheidenden Differenzierungsfaktor dar. Der Beitrag beleuchtet das Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit, markenkohärente Erlebnisse zu schaffen, und den Herausforderungen, die mit der Umsetzung einer konsistenten Markenstrategie über alle digitalen und analogen Touchpoints hinweg verbunden sind. Dabei wird deutlich, dass Unternehmen oft mit strukturellen Widersprüchen konfrontiert sind, wenn es darum geht, pragmatische und hedonische Qualitäten in Einklang zu bringen. Diese Barrieren erfordern eine Transformation der internen Prozesse und eine Verschiebung der Verantwortlichkeiten hin zu einer stärkeren Integration von UX- und CX-Management.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er aufzeigt, wie Unternehmen durch die Entwicklung kohärenter Designs und die Anwendung neurowissenschaftlicher Prinzipien markengerechte Erlebnisse schaffen können. Er fordert die Zielgruppe auf, über die bloße Funktionalität hinauszugehen und emotionale Bindungen zu den Nutzern aufzubauen. Die Reflexion über die Verbindung von operativer Praxis und strategischem Ziel verdeutlicht, dass eine erfolgreiche Markenführung nicht nur auf technischer Exzellenz, sondern auch auf der emotionalen Ansprache der Nutzer basiert. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein produktorientierten Sichtweise hin zu einem ganzheitlichen Ansatz, der die kulturellen Werte der Marke in den Mittelpunkt stellt und so einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil schafft.

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