CXM im Mittelstand - Review zum MiCX-X® 2026

CXM im Mittelstand - Review zum MiCX-X® 2026
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Mitschrift verfügbar

CXM im Mittelstand: Herausforderungen und Chancen bei der Verankerung von CX-Strategien und der Nutzung von KI in KMU.

Das Praxis- und Projektgespräch zwischen Heinrich Erkens und Thomas Maiwald-Immer beleuchtet den aktuellen Stand des Customer Experience Managements im Mittelstand. Der Beitrag basiert auf der MiCX-X®-Studie 2026 und bietet eine umfassende 360-Grad-Perspektive, die sowohl Geschäftsführung als auch Vertrieb und Service einbezieht. Die Diskussion fokussiert auf die organisatorischen Herausforderungen und methodischen Grundlagen zur Verbesserung der Kundenzentrierung in kleinen und mittleren Unternehmen. Die Studie zeigt, dass CX zwar auf C-Level angekommen ist, jedoch in der Breite der Organisation noch nicht verankert ist.


Zentrale Erkenntnisse sind, dass 40 % der KMU keine spezifische CX-Verantwortung definiert haben und nur 25 % ihre Customer Journey vollständig erfasst haben. Der Einsatz von Journey Management Tools hat sich signifikant gesteigert, bleibt jedoch ausbaufähig. Die Diskussion hebt hervor, dass fehlende Verantwortlichkeiten und unzureichende Nutzung von Methoden wie Customer Journey Mapping und Persona-Entwicklung die strategische Steuerung von CX-Aktivitäten behindern. Die Integration von KI wird als zukünftige Aufgabe identifiziert, die zunächst Awareness und dann konkrete operative Umsetzung erfordert. Die MiCX-X®-Studie dient als zentrales Instrument, um Fortschritte und Herausforderungen im Mittelstand sichtbar zu machen.

Der klassische Mittelstand hat das Thema Customer Experience auf Leitungsebene erkannt, aber in der Breite der Organisation fehlt es noch an Umsetzung. – Heinrich Erkens


Im Mittelstand sind die Entscheidungsstrukturen oft einfacher und schneller, was eine zügige Skalierung von CX-Initiativen ermöglicht, wenn sie auf Leitungsebene verankert sind. – Thomas Maiwald-Immer


Ohne klare Verantwortlichkeiten für Customer Experience kann die Kraft nicht auf die Straße gebracht werden. Es bleibt oft personenabhängig und unklar, wo das Thema verankert ist. – Heinrich Erkens

  • CX ist im Mittelstand oft auf Leitungsebene angekommen, jedoch nicht in der Breite der Organisation verankert.
  • 40 % der KMU haben keine spezifische Verantwortlichkeit für CX definiert, was die Umsetzung erschwert.
  • Nur 25 % der Unternehmen haben ihre Customer Journey vollständig erfasst, während 42 % dies noch nicht einmal begonnen haben.
  • Ein Drittel der KMU erhebt keine CX-Metriken, was die strategische Steuerung von CX-Aktivitäten behindert.
  • Der Einsatz von Journey Management Tools hat sich im Vergleich zum Vorjahr signifikant gesteigert, bleibt aber ausbaufähig.

Customer Experience Management (CXM) im Mittelstand steht vor der Herausforderung, strategische Relevanz in die Breite der Organisation zu tragen. Obwohl CXM auf C-Level angekommen ist, fehlt es an klaren Verantwortlichkeiten und systematischer Verankerung innerhalb der Unternehmen. Diese strukturelle Lücke führt zu einer fragmentierten Umsetzung, die durch unklare Verantwortungsbereiche und fehlende Metriken verstärkt wird. Der Beitrag beleuchtet die Diskrepanz zwischen theoretischem Wissen und praktischer Umsetzung, die durch fehlende organisatorische Verankerung und unzureichende Nutzung von Tools und Methoden wie Customer Journey Mapping und Persona-Entwicklung entsteht. Diese Spannungsfelder verdeutlichen die Notwendigkeit eines kulturellen Wandels, der CXM als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie etabliert.


Die Diskussion liefert konkrete Handlungsempfehlungen, um CXM im Mittelstand effektiver zu gestalten. Klare Verantwortlichkeiten und die Nutzung automatisierter Tools sind entscheidend, um CX-Initiativen strategisch zu steuern und operativ umzusetzen. Die regelmäßige Erhebung und Analyse von CX-Metriken ermöglicht eine fundierte Entscheidungsbasis, die über Bauchgefühl hinausgeht. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, CXM nicht nur als strategisches Ziel, sondern als kulturellen Wandel zu begreifen, der in den operativen Alltag integriert werden muss. Die Integration von Künstlicher Intelligenz wird als zukünftiger Hebel gesehen, um CXM weiterzuentwickeln. Insgesamt verschiebt der Beitrag die Perspektive von einer punktuellen zu einer ganzheitlichen Betrachtung von CXM, die sowohl strategische als auch kulturelle Dimensionen umfasst.

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