KI-gestützte Aussteuerung: Von Regeln zu adaptiven Entscheidungen

KI-gestützte Aussteuerung: Von Regeln zu adaptiven Entscheidungen
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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KI-gestützte Prozesse optimieren Cross-Selling in der Logistik durch adaptive Entscheidungen und verbesserte CRM-Datenqualität.

Lars Brodersen von Hellmann Worldwide Logistics erläutert in seinem Vortrag auf der Shift/CX Konferenzwoche 2026 die Implementierung von KI-gestützten Prozessen zur Optimierung von Cross-Selling-Potenzialen und zur Verbesserung der CRM-Datenqualität in der B2B-Logistik. Der Beitrag bietet einen tiefen Einblick in die strategische Umstellung von Oracle Siebel auf Microsoft Dynamics und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen. Brodersen legt besonderen Wert auf die Einbindung der Vertriebsmitarbeitenden und die Verbesserung der Anwenderzufriedenheit, indem er die Balance zwischen automatisierten Empfehlungen und menschlicher Entscheidungsfindung betont.

Im Zentrum des Vortrags steht die Nutzung von Microsoft Dynamics und Azure Speech Studio zur Erfassung und Analyse von Besuchsberichten. Brodersen beschreibt, wie Sprach-zu-Text-Funktionen und NFC-Tags die Effizienz und Akzeptanz neuer Technologien im Vertrieb steigern. Er hebt hervor, dass die Erhöhung der Datenquantität zunächst wichtiger ist als die Datenqualität, um die Einsatzfähigkeit von KI zu verbessern. Die Einführung eines Datenqualitätsassistenten und die Nutzung von Pre-Build-AI-Modellen sind weitere Maßnahmen, die Hellmann ergreift, um die Vertriebsprozesse zu optimieren. Brodersen betont, dass organisatorische und systemische Veränderungen notwendig sind, um die Akzeptanz und den Erfolg von KI-gestützten Prozessen zu gewährleisten.

Wir haben uns bewusst dafür entschieden, die Anwenderzufriedenheit zu erhöhen, auch wenn es schwerer wird, Cross-Selling-Potenzial zu entdecken. – Lars Brodersen

KI fordert uns ab, kosteneffizient zu programmieren, was viele Programmierer vor Herausforderungen stellt. – Lars Brodersen

Das Problem, das wir haben, kann zu einem positiven Narrativ werden, das uns als Unternehmen trägt. – Lars Brodersen

  • Die Integration von KI in CRM-Systeme kann die Anwenderzufriedenheit steigern, indem manuelle Prozesse wie Besuchsberichte durch Sprach-zu-Text-Funktionen vereinfacht werden.
  • Eine hohe Datenqualität ist essenziell für die Nutzung von KI, jedoch kann auch eine Erhöhung der Datenquantität erste Verbesserungen ermöglichen.
  • Die Kombination aus automatisierten Empfehlungen und menschlicher Entscheidungsfindung ist entscheidend, um Cross-Selling-Potenziale effektiv zu nutzen.
  • Organisatorische und systemische Veränderungen sind notwendig, um die Akzeptanz und den Erfolg von KI-gestützten Prozessen zu gewährleisten.
  • Der Einsatz von NFC-Tags kann die Effizienz bei der Dateneingabe im Vertrieb erheblich steigern und die Akzeptanz neuer Technologien fördern.

Die Integration von KI in CRM-Systeme im B2B-Logistikumfeld offenbart ein strategisches Spannungsfeld zwischen technischer Effizienz und menschlicher Entscheidungsfindung. Die Herausforderung besteht darin, die Balance zwischen automatisierten Prozessen und der notwendigen menschlichen Interaktion zu finden, um Cross-Selling-Potenziale effektiv zu nutzen. Ein zentraler Konflikt liegt in der Verantwortungsverschiebung: Während KI-gestützte Systeme die Datenqualität und -quantität verbessern sollen, bleibt die Verantwortung für die finale Entscheidungsfindung beim Menschen. Dies erfordert nicht nur technologische Anpassungen, sondern auch einen kulturellen Wandel innerhalb der Organisationen. Die Einführung solcher Systeme bringt strukturelle Widersprüche mit sich, da sie einerseits die operative Effizienz steigern, andererseits aber auch neue Abstimmungsprozesse und Diskussionen erfordern, die zunächst als Mehraufwand wahrgenommen werden.

Aus dem Beitrag lassen sich mehrere handlungsrelevante Prinzipien ableiten, die für die Zielgruppe von entscheidender Bedeutung sind. Die enge Zusammenarbeit zwischen Technologie und Anwendern ist unerlässlich, um die Akzeptanz neuer Systeme zu fördern und die Datenqualität nachhaltig zu verbessern. Die Einführung von KI-gestützten Prozessen sollte nicht isoliert betrachtet werden, sondern als Teil eines umfassenden kulturellen Wandels, der die gesamte Organisation betrifft. Die strategische Zielsetzung, Cross-Selling-Potenziale zu identifizieren, erfordert eine kontinuierliche Anpassung und Optimierung der Prozesse, die über rein technische Lösungen hinausgeht. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, über die reine Implementierung von Technologien hinauszudenken und die Bedeutung von organisatorischen Veränderungen und einer offenen Feedbackkultur zu erkennen. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein technischen zu einer ganzheitlichen Betrachtung, die sowohl operative als auch strategische Ziele miteinander verknüpft.

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