Making Product Discovery Tangible with Journey Management

Making Product Discovery Tangible with Journey Management
Mitschnitt-Länge: 35 Minuten
Mitschrift verfügbar

Journey Management als Steuerungsinstrument: Integration von Daten und bereichsübergreifende Zusammenarbeit im Lufthansa Digital Hangar.

Melanie Völkle und Daniel Hoffmann aus dem Lufthansa Group Digital Hangar erläutern die Implementierung eines Journey Management Frameworks in einem multinationalen Airline-Konzern. Der Beitrag bietet einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Lösungsansätze zur Förderung von Customer Centricity und datengetriebenen Entscheidungen in komplexen Matrixstrukturen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Transformation von statischen Journey Maps zu dynamischen Steuerungsinstrumenten, die organisationsweit genutzt werden. Die praxisnahe Darstellung zeigt, wie bereichsübergreifende Zusammenarbeit und die Integration qualitativer und quantitativer Daten in großen Organisationen verankert werden können.


Im Vortrag wird deutlich, dass die Skalierung von Journey Management sowohl Top-down- als auch Bottom-up-Ansätze erfordert, um Akzeptanz zu schaffen. Pilotprojekte mit realen Business Cases und die Einbindung der UX-Community sind entscheidend für den Erfolg. Die Nutzung des Tools TheyDo zur Zentralisierung von Kundenfeedback und Metriken fördert Transparenz und Relevanz. Die Referenten betonen, dass die Anpassung von Mindsets und Arbeitsweisen im Vordergrund steht, weniger das Tool selbst. Der schrittweise Rollout mit klar definierten, überschaubaren Journeys und die Einbindung von Champions als Multiplikatoren sind zentrale Erfolgsfaktoren. Die Verbindung von qualitativen und quantitativen Daten ermöglicht die Identifikation und Priorisierung relevanter Themen mit großem Kundenimpact.

Journey Management ist nicht nur ein Tool, sondern eine Veränderung der Arbeitsweise, die alle Stakeholder einbezieht und den Fokus auf kundenzentrierte Entscheidungen legt. – Daniel Hoffmann


Der Top-down-Ansatz allein reicht nicht aus. Wir müssen Journey Management organisch skalieren, indem Teams selbst den Wert erkennen und in ihren Arbeitsalltag integrieren. – Melanie Völkle


Transparenz und Relevanz sind die Schlüssel, um Journey Management erfolgreich zu implementieren und regelmäßig als Entscheidungswerkzeug zu nutzen. – Daniel Hoffmann

  • Journey Management muss von statischen Visualisierungen zu lebenden Artefakten entwickelt werden, die regelmäßig für Entscheidungen genutzt werden.
  • Ein erfolgreicher Start erfordert Pilotprojekte mit echten Business Cases und bereichsübergreifender Zusammenarbeit.
  • Die Skalierung von Journey Management erfordert sowohl Top-down- als auch Bottom-up-Ansätze, um Akzeptanz in der gesamten Organisation zu schaffen.
  • Customer Centricity kann nur durch die Integration von qualitativen und quantitativen Daten sowie klare Verantwortlichkeiten in Matrixorganisationen erreicht werden.
  • Journey Management Tools fördern Transparenz und Relevanz, indem sie Feedback und Metriken zentralisieren und Teams miteinander verbinden.

Journey Management entwickelt sich in großen, komplexen Organisationen wie der Lufthansa Group zu einem strategischen Instrument, um Customer Centricity zu fördern und datengetriebene Entscheidungen zu unterstützen. Die Herausforderung liegt in der Transformation von statischen Journey Maps zu dynamischen Steuerungsinstrumenten, die kontinuierlich genutzt werden. Dies offenbart ein Spannungsfeld zwischen traditionell starren Strukturen und der Notwendigkeit, flexibel auf Kundenfeedback zu reagieren. Der Beitrag thematisiert die strukturellen Widersprüche in Matrixorganisationen, in denen Silos und isolierte User Research-Aktivitäten die Integration von Kundenfeedback behindern. Die kulturelle Relevanz zeigt sich in der Notwendigkeit, Mindsets zu ändern und bereichsübergreifende Zusammenarbeit zu fördern, um die digitale Transformation voranzutreiben.


Der Beitrag liefert praxisnahe Empfehlungen, wie Journey Management erfolgreich implementiert und skaliert werden kann. Ein zentraler Impuls ist die Kombination von Top-down- und Bottom-up-Ansätzen, um Akzeptanz in der gesamten Organisation zu schaffen. Die Integration von qualitativen und quantitativen Daten sowie die klare Definition von Verantwortlichkeiten sind entscheidend, um Customer Centricity nachhaltig zu verankern. Der Beitrag fordert Führungskräfte auf, die Veränderung von Arbeitsweisen und Mindsets als kontinuierlichen Prozess zu begreifen und den Business Value frühzeitig nachzuweisen. Die Perspektive verschiebt sich von isolierten, einmaligen Workshops hin zu einem kontinuierlichen, datenbasierten Entscheidungsprozess, der Transparenz und Relevanz schafft. Dies unterstützt nicht nur die operative Praxis, sondern trägt auch zur Erreichung strategischer Ziele und zum kulturellen Wandel bei.

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