Mehr CX mit weniger Tools: Orchestrierung statt Tech-Overkill

Mehr CX mit weniger Tools: Orchestrierung statt Tech-Overkill
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Orchestrierung statt Tool-Flut: Wie CX-Manager durch Synchronisation von Daten, Prozessen und Technologie Komplexität reduzieren.

Daniel Erlwein, Director CX Management bei Vision11, beleuchtet die Herausforderungen und Chancen der Orchestrierung von Customer Experience (CX) Technologien in B2B-Umgebungen. Der Vortrag, gehalten im Rahmen der Shift/CX Konferenzwoche 2026, richtet sich an Führungskräfte im CX-Management und Verantwortliche für Marketing Automation. Erlwein argumentiert, dass die bloße Einführung neuer Tools nicht automatisch zu einer besseren Customer Experience führt. Stattdessen betont er die Bedeutung einer gezielten Orchestrierung von Technologien, Prozessen und Daten, um Komplexität zu reduzieren und eine konsistente Kundenerfahrung zu schaffen. Der Beitrag zeichnet sich durch seine praxisnahe Perspektive aus, die auf Erfahrungen aus der Beratungspraxis basiert.

Im Zentrum des Vortrags steht die These, dass Technologie ohne eine zugrundeliegende Architektur lediglich Komplexität erzeugt. Erlwein identifiziert typische Denkfehler, wie die Annahme, dass Technologie Struktur ersetzen kann, Geschwindigkeit Reife übertrifft oder KI Organisationsfähigkeit ersetzt. Er plädiert für eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, bei der Daten, Prozesse, Technologie und Menschen synchronisiert werden, um Resonanz statt Reibung zu erzeugen. In der anschließenden Diskussion wird die Notwendigkeit betont, Macht- und Besitzstandsdenken zu überwinden, um eine einheitliche Kundenerfahrung zu gewährleisten. Erlwein empfiehlt, den Fokus auf die Orchestrierung der vier Ebenen zu legen, um eine konsistente, relevante und transparente Customer Experience zu erreichen.

Mehr Technologie bedeutet nicht automatisch mehr Customer Experience. Die Komplexität steigt, während die Wirkung sinkt. – Daniel Erlwein

Technologie ersetzt keine Struktur. Ohne klare Prozesse und Verantwortlichkeiten digitalisieren wir nur Unschärfe. – Daniel Erlwein

Orchestrierung ist der Schlüssel. Nicht der Tech-Stack schafft die Wirkung, sondern die Fähigkeit, Systeme und Menschen zu synchronisieren. – Daniel Erlwein

  • Mehr Tools führen nicht automatisch zu besserer Customer Experience – Orchestrierung ist entscheidend.
  • Technologie ersetzt keine klar definierten Prozesse und Strukturen.
  • Resonanz zwischen Abteilungen, Prozessen und Technologien ist der Schlüssel zur effektiven CX-Optimierung.
  • KI verstärkt nur bestehende Inkonsistenzen, wenn Daten und Prozesse nicht strukturiert sind.
  • Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit ist essenziell, um eine konsistente Kundenerfahrung zu gewährleisten.

Die Orchestrierung von Customer Experience (CX) Systemen ist von strategischer Bedeutung für B2B-Unternehmen, die mit einer Vielzahl von Technologien arbeiten. Der Beitrag beleuchtet die Problematik der übermäßigen Tool-Nutzung, die oft zu einer inkonsistenten Kundenerfahrung führt. Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass Technologie allein keine klaren Prozesse und Strukturen ersetzen kann. Vielmehr entsteht ein Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach schneller Implementierung neuer Systeme und der Notwendigkeit, diese in bestehende organisatorische Strukturen zu integrieren. Diese Diskrepanz offenbart Denkfehler, die in der Annahme liegen, dass Geschwindigkeit und Technologie Reife und Struktur ersetzen können. Die Herausforderung besteht darin, abteilungsübergreifende Zusammenarbeit zu fördern, um eine kohärente CX zu gewährleisten. Die kulturellen Barrieren, die durch Abteilungsdenken und Besitzstandsdenken entstehen, müssen überwunden werden, um eine einheitliche Kundenansprache zu ermöglichen.

Der Beitrag fordert Führungskräfte auf, die Orchestrierung von Daten, Prozessen, Technologie und Menschen zu priorisieren. Durch die Synchronisation dieser Elemente kann eine konsistente und relevante Customer Experience geschaffen werden. Die Empfehlung lautet, nicht nach dem nächsten Tool zu suchen, sondern die Fähigkeit zur abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit zu stärken. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen Lösung hin zu einem ganzheitlichen Ansatz, der operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel verbindet. Die Zielgruppe wird ermutigt, die Verantwortung für die Orchestrierung zu übernehmen, um Reibung zu minimieren und Resonanz zu erzeugen. So wird die Organisation in die Lage versetzt, eine überzeugende und einheitliche Kundenerfahrung zu bieten, die nicht aus der Menge der eingesetzten Systeme resultiert, sondern aus deren gezieltem Zusammenspiel.

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