CX Measurement in 2025 and beyond

CX Measurement in 2025 and beyond
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar
Strategische CX-Messung als Steuerungsinstrument: Integration von Feedback-Quellen und KI zur Optimierung der Customer Journey.

Ian Golding, ein international anerkannter Customer Experience Specialist, beleuchtet in seiner Keynote auf der Shift/CX Customer Feedback & Analytics Konferenz 2025 die strategische Verknüpfung von CX-Messung mit Unternehmenszielen. Er fokussiert auf die Operationalisierung von CX-Strategien und die Integration vielfältiger Feedback-Quellen, um die Customer Journey datengetrieben zu steuern. Golding kritisiert die weit verbreitete Praxis, CX-Messungen aus Pflichtgefühl durchzuführen, ohne die gewonnenen Erkenntnisse zur Verbesserung der Organisation zu nutzen. Sein Ansatz basiert auf einem dreiteiligen Framework, das die Identifikation der Kunden, die Definition des gewünschten Kundenerlebnisses und die Rolle der Mitarbeitenden in diesem Prozess umfasst.

Golding betont die Notwendigkeit, CX-Messung als strategisches Steuerungsinstrument zu begreifen, das mit den Unternehmenszielen verknüpft ist. Er fordert eine faktenbasierte Methodik, die qualitative und quantitative Daten integriert und KI zur Analyse nutzt. Ein zentrales Konzept ist die „predictive customer experience“, die Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen Prozesskennzahlen und Kundenfeedback messbar macht. Golding hebt die Bedeutung der Erfassung von Voice of the Customer, Voice of the Employee und Voice of the Process hervor, um robuste Insights zu generieren. Er warnt vor der Fixierung auf Scores und fordert, Feedback systematisch in konkrete Verbesserungen der Customer Journey zu überführen.

Customer Experience Management muss operationalisiert werden. Theorie allein reicht nicht aus, um messbare Veränderungen zu erzielen. – Ian Golding

Viele Organisationen messen die Customer Experience falsch, weil sie sich auf Zahlen statt auf umsetzbare Erkenntnisse konzentrieren. – Ian Golding

Die Zukunft der Kundenfeedback-Erfassung liegt nicht in Umfragen, sondern in der Kombination mehrerer Informationsquellen, um ein genaues Verständnis der Kundenwahrnehmung zu gewinnen. – Ian Golding

  • CX-Messung muss strategisch mit den Zielen des Unternehmens verknüpft sein, um relevant zu bleiben.
  • Die Operationalisierung von CX erfordert eine kontinuierliche, datengetriebene Verwaltung der Customer Journey.
  • Organisationen sollten die Stimmen von Kunden, Mitarbeitern, Prozessen und dem Geschäft kombinieren, um robuste Insights zu generieren.
  • Die meisten Unternehmen messen den Kundenfeedbackprozess falsch, indem sie sich zu stark auf Scores anstatt auf umsetzbare Erkenntnisse konzentrieren.
  • Eine effektive CX-Messung erfordert die Integration von qualitativen und quantitativen Daten sowie die Nutzung von KI zur Analyse.

Die strategische Verknüpfung von Customer-Experience-Messung mit Unternehmenszielen ist für große B2B- und Retail-Unternehmen von entscheidender Bedeutung, um die Relevanz und Effektivität ihrer CX-Initiativen sicherzustellen. Ein zentrales Problem liegt in der oft fehlenden Operationalisierung der gewonnenen Erkenntnisse, was auf einen grundlegenden Denkfehler hinweist: Unternehmen messen häufig aus Pflichtgefühl oder zur Erfüllung externer Erwartungen, ohne den eigentlichen Zweck zu hinterfragen. Dies führt zu einer Verantwortungsverschiebung, bei der Stakeholder Ergebnisse fordern, ohne die zugrundeliegenden Zusammenhänge zu verstehen. Die Herausforderung besteht darin, CX-Messung nicht isoliert zu betrachten, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie, der sowohl kulturelle als auch strukturelle Barrieren überwinden muss, um die Customer Journey kontinuierlich zu verbessern.

Goldings Ansatz bietet klare Prinzipien zur Überwindung dieser Barrieren, indem er die Integration von qualitativen und quantitativen Daten sowie die Nutzung von KI zur Analyse fordert. Er betont die Notwendigkeit, Feedback aus verschiedenen Quellen zu kombinieren und die Stimmen von Kunden, Mitarbeitern und Prozessen zu berücksichtigen, um robuste Insights zu generieren. Dies verschiebt die Perspektive von einer reinen Score-Fixierung hin zu einer handlungsorientierten Nutzung von Feedback, die konkrete Verbesserungen der Customer Journey ermöglicht. Für die Zielgruppe bedeutet dies, CX-Messung als strategisches Steuerungsinstrument zu begreifen, das mit den Unternehmenszielen verknüpft ist und kulturellen Wandel fördert. Unternehmen sind aufgefordert, ihre operativen Praktiken zu hinterfragen und die Verantwortung für die Umsetzung von CX-Strategien klar zu definieren, um die Lücke zwischen Ist- und Soll-Zustand der Customer Experience zu schließen.

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