In der Paneldiskussion wird die Balance zwischen funktionalen und emotionalen Aspekten der digitalen Customer Experience untersucht. Die Diskussion bietet einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Chancen, die sich bei der Gestaltung von Customer Journeys ergeben. Die Sprecher:innen aus verschiedenen Bereichen, darunter Digitalagenturen und Technologieanbieter, beleuchten die Notwendigkeit, technologische Komplexität zu reduzieren und gleichzeitig die Kundenbindung durch gezielte Personalisierung und Gamification zu stärken. Die Diskussion hebt hervor, dass eine erfolgreiche Customer Experience sowohl auf funktionierenden technischen Grundlagen als auch auf emotional ansprechenden Erlebnissen basiert.
Zentrale Erkenntnisse der Diskussion sind die Bedeutung der Usability und die Gefahr der sogenannten "digitalen Featureitis", bei der Unternehmen zu viele Funktionen ohne echten Mehrwert hinzufügen. Die Sprecher:innen betonen, dass nur etwa 20 % der Features tatsächlich genutzt werden, was zu unnötiger Komplexität führt. Praxisbeispiele verdeutlichen, dass grundlegende technische Anforderungen erfüllt sein müssen, bevor zusätzliche Features implementiert werden. Die Diskussion zeigt, dass der Sweet Spot aus Nutzerbedarf, technischer Machbarkeit und Anbieterinteresse kontinuierlich überprüft werden sollte, um eine optimale Customer Experience zu gewährleisten. A/B-Testing und Gamification werden als Methoden genannt, um die Nutzerbindung zu stärken und die Customer Journey zu optimieren.

