Große Organisationen mit komplexen Strukturen stehen vor der Herausforderung, Customer Journeys teamübergreifend nutzbar und steuerbar zu machen. Der Praxisbericht zeigt, wie eine einheitliche Architektur und Taxonomie als verbindende Grundlage dienen, um Silos zwischen Bereichen wie Marketing, Vertrieb und Produktmanagement zu überwinden. Im Fokus steht die Verbindung von strategischer, koordinativer und operativer Ebene durch strukturierte Methoden, den gezielten Einsatz von Tools und die Ausbildung von Multiplikatoren, die das Wissen in die Organisation tragen.
Josef Loewe erläutert, wie Customer Journeys entlang klar definierter Lifecycle-Phasen und Flight Levels abgebildet werden. Die Taxonomie schafft eine gemeinsame Sprache, die Verantwortlichkeiten und Datenintegration über Teams hinweg ermöglicht. Tools wie SayDo, Quadrigs, Azure DevOps und Jira unterstützen die automatisierte Erfassung und Analyse von Customer Experience-Daten. Die Journey Maps werden mit Tags versehen, um Verantwortlichkeiten und Status transparent zu machen. Multiplikatoren pflegen die Inhalte kontinuierlich, während APIs zu Listening Tools die Datenintegration sichern. Die Einbindung in agile Frameworks wie SAFe wird durch die Zuordnung von Features und Epics zu den jeweiligen Phasen und Teams gewährleistet. Das Ziel ist eine nachhaltige, kollaborative und datengetriebene Customer Experience, die unternehmensweit nutzbar ist.