Customer Journeys managebar machen mit einheitlicher Architektur & Taxonomie

Customer Journeys managebar machen mit einheitlicher Architektur & Taxonomie
Mitschnitt-Länge: 35 Minuten
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Einheitliche Architektur und Taxonomie machen Customer Journeys teamübergreifend steuerbar und schaffen Transparenz über alle Ebenen.

Große Organisationen mit komplexen Strukturen stehen vor der Herausforderung, Customer Journeys teamübergreifend nutzbar und steuerbar zu machen. Der Praxisbericht zeigt, wie eine einheitliche Architektur und Taxonomie als verbindende Grundlage dienen, um Silos zwischen Bereichen wie Marketing, Vertrieb und Produktmanagement zu überwinden. Im Fokus steht die Verbindung von strategischer, koordinativer und operativer Ebene durch strukturierte Methoden, den gezielten Einsatz von Tools und die Ausbildung von Multiplikatoren, die das Wissen in die Organisation tragen.

Josef Loewe erläutert, wie Customer Journeys entlang klar definierter Lifecycle-Phasen und Flight Levels abgebildet werden. Die Taxonomie schafft eine gemeinsame Sprache, die Verantwortlichkeiten und Datenintegration über Teams hinweg ermöglicht. Tools wie SayDo, Quadrigs, Azure DevOps und Jira unterstützen die automatisierte Erfassung und Analyse von Customer Experience-Daten. Die Journey Maps werden mit Tags versehen, um Verantwortlichkeiten und Status transparent zu machen. Multiplikatoren pflegen die Inhalte kontinuierlich, während APIs zu Listening Tools die Datenintegration sichern. Die Einbindung in agile Frameworks wie SAFe wird durch die Zuordnung von Features und Epics zu den jeweiligen Phasen und Teams gewährleistet. Das Ziel ist eine nachhaltige, kollaborative und datengetriebene Customer Experience, die unternehmensweit nutzbar ist.

Wir müssen weg vom Journey Mapping in Silos und hin zu einem kollaborativen Journey Management, das Daten für alle Mitarbeitenden zugänglich macht. – Josef Loewe

Eine gemeinsame Architektur und Taxonomie befähigt die Organisation, Customer Journeys markenübergreifend zu managen und Silos aufzubrechen. – Josef Loewe

CX darf kein Expertenwissen bleiben – wir müssen das Wissen auf die Teams übertragen und Multiplikatoren ausbilden, die die Inhalte füllen. – Josef Loewe

  • Eine einheitliche Journey-Architektur und Taxonomie ist notwendig, um Silos zwischen Teams wie Research, Marketing, Vertrieb und Customer Support aufzubrechen.

  • Customer Journey Management muss kollaborativ gestaltet werden, damit alle Mitarbeitenden Zugang zu relevanten CX-Daten erhalten und diese aktiv nutzen können.
  • Die Abbildung von Customer Journeys auf unterschiedlichen Flight Levels (Strategie, Koordination, Operative) ermöglicht eine durchgängige Verbindung zwischen Unternehmenszielen und Kundenbedürfnissen.
  • Tools wie SayDo und die Integration von APIs zu Listening Tools sind entscheidend, um Customer Experience Daten automatisiert und teamübergreifend nutzbar zu machen.
  • CX-Manager sollten Multiplikatoren ausbilden, die das Wissen in die Organisation tragen und die Inhalte der Customer Journeys kontinuierlich pflegen.

Die konsequente Vereinheitlichung von Journey-Architektur und Taxonomie adressiert einen der zentralen Zielkonflikte großer Organisationen: den Widerspruch zwischen dem Anspruch auf Kundenzentrierung und der Realität fragmentierter Verantwortlichkeiten. Gerade in Energieversorgungsunternehmen mit hoher Komplexität und ausgeprägten Funktionssilos bleibt Customer Experience oft ein isoliertes Spezialthema, das an der Schnittstelle zwischen Strategie, Produktmanagement und operativen Teams zerrieben wird. Der Beitrag legt offen, wie fehlende gemeinsame Strukturen und Sprache nicht nur die Datenintegration, sondern auch die Wirksamkeit von CX-Initiativen blockieren. Die klassische Verantwortungsverschiebung – etwa zwischen zentralen CX-Teams und Fachbereichen – führt dazu, dass Kundenbedürfnisse im Backlog technischer Aufgaben untergehen und die Geschäftsführung den Impact von CX-Maßnahmen nicht nachvollziehen kann. Die eigentliche Barriere liegt weniger in fehlenden Tools, sondern in der mangelnden Fähigkeit, Customer Journeys als organisationsweites Steuerungsinstrument zu etablieren und teamübergreifend nutzbar zu machen.

Aus dem Beitrag lassen sich klare Prinzipien für die Weiterentwicklung ableiten: Erst die Kombination aus einheitlicher Taxonomie, kollaborativer Methodik und automatisierter Datenintegration schafft die Voraussetzung, um Customer Experience aus der Expertennische zu holen und als verbindendes Element zwischen Strategie und operativer Umsetzung zu verankern. Die Ausbildung von Multiplikatoren und die klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten auf allen Flight Levels fördern eine nachhaltige, datengetriebene Zusammenarbeit. Für die Zielgruppe bedeutet dies, CX nicht als punktuelle Initiative, sondern als kontinuierlichen Organisationsentwicklungsprozess zu begreifen, der strukturelle Silos auflöst und den Business Impact von Customer Journeys messbar macht. Der Beitrag verschiebt die Perspektive: Weg von der Tool- oder Methodenfrage, hin zu einer systemischen Betrachtung von CX als integraler Bestandteil der Unternehmensarchitektur – mit unmittelbaren Implikationen für Führung, Steuerung und kulturelle Transformation.

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