CX im Mittelstand & Herausforderungen 2026

CX im Mittelstand & Herausforderungen 2026
Mitschnitt-Länge: 12 Minuten
Mitschrift verfügbar
Optimierung von CX-Strategien im Mittelstand: KI-Einsatz, steigende Kundenerwartungen und Kostendruck meistern.

Die Panel-Diskussion auf der Shift/CX Trends 2026 beleuchtet die Herausforderungen und Chancen der Customer Experience im Mittelstand. Im Fokus stehen die Optimierung von CX-Strategien, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und der Umgang mit steigenden Kundenerwartungen und Kostendruck. Die Diskussion bietet praxisnahe Einblicke und konkrete Studienergebnisse, die CX-Verantwortlichen und Entscheidern in mittelständischen Unternehmen helfen sollen, ihre Initiativen effizienter zu gestalten und deren ROI messbar zu machen. Die Perspektiven von Heinrich Erkens und Thomas Maiwald-Immer liefern wertvolle Einblicke in die spezifischen Herausforderungen und Lösungsansätze für KMU.

Heinrich Erkens und Thomas Maiwald-Immer diskutieren die Diskrepanz zwischen der Anerkennung der Relevanz von Customer Experience und der praktischen Umsetzung im Mittelstand. Erkens präsentiert die MECX-2025-Studie, die zeigt, dass viele Unternehmen bei der Definition von Personas und Customer Journeys hinterherhinken. Maiwald-Immer hebt die Herausforderungen der KI-Nutzung hervor, insbesondere die mangelnde Datenqualität und unzureichende Prozessoptimierung. Beide betonen die Notwendigkeit einer End-to-End-Kundenansicht zur Überwindung von Silos. Die Diskussion thematisiert auch den Kostendruck und die steigenden Kundenerwartungen, die effizientere Prozesse und Automatisierung erfordern. Der MIX-Index wird als Instrument zur Messung des Nutzens von CX-Initiativen und zur Unterstützung der Budgetverteidigung hervorgehoben.

CX im Mittelstand ist ein schlafender Riese. Das Thema ist angekommen, aber in der Umsetzung gibt es noch viel zu tun. – Heinrich Erkens

Es geht nicht mehr darum, ob KI genutzt wird, sondern wie professionell wir sie einsetzen. – Thomas Maiwald-Immer

  • CX im Mittelstand ist ein schlafender Riese – viele Unternehmen haben noch keine Personas oder Customer Journeys definiert.
  • Die Nutzung von KI erfordert optimierte Prozesse und hochwertige Daten, um einen positiven ROI zu erzielen.
  • Eine End-to-End-Kundenansicht ist entscheidend, um Silos zu vermeiden und eine konsistente Customer Journey zu gewährleisten.
  • Steigende Kundenerwartungen und Kostendruck erfordern effizientere CX-Strategien mit weniger Ressourcen.
  • Die Messbarkeit von CX-Aktivitäten und deren Nutzen für die G&V ist im Mittelstand noch nicht ausreichend etabliert.

Die Diskussion um Customer Experience (CX) im Mittelstand offenbart einen tiefgreifenden strukturellen Widerspruch: Während die Relevanz von CX erkannt wird, bleibt die Umsetzung oft hinter den Erwartungen zurück. Diese Diskrepanz zwischen Erkenntnis und Handlung ist symptomatisch für viele mittelständische Unternehmen, die sich in einem Spannungsfeld zwischen steigenden Kundenerwartungen und begrenzten Ressourcen bewegen. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) verschärft diese Herausforderung, da die Implementierung oft an mangelnder Datenqualität und unzureichender Prozessoptimierung scheitert. Hier zeigt sich ein klassischer Denkfehler: Die Technologie wird als Allheilmittel betrachtet, ohne die notwendigen organisatorischen Anpassungen vorzunehmen. Zudem besteht ein Zielkonflikt zwischen der Notwendigkeit, Silos aufzubrechen, und der Realität, dass viele Unternehmen weiterhin in isolierten Kanälen denken und handeln. Diese strukturellen Barrieren verhindern eine konsistente Customer Journey und erschweren die Messbarkeit des Return on Investment (ROI) von CX-Initiativen.

Der Beitrag fordert CX-Verantwortliche im Mittelstand auf, ihre Strategien zu überdenken und die Effizienz ihrer Prozesse zu steigern. Er empfiehlt, Benchmarks wie den MIX-Index zu nutzen, um den Fortschritt zu dokumentieren und den Nutzen von CX-Initiativen zu belegen. Dies erfordert eine klare Verantwortungsverschiebung hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung der Customer Journey, die über einzelne Abteilungen hinausgeht. Die Diskussion verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Optimierung hin zu einem strategischen Ansatz, der kulturellen Wandel und organisatorische Transformation umfasst. Unternehmen werden aufgefordert, echte Use Cases für KI zu identifizieren, die skalierbar und wiederholbar sind, um mit weniger Ressourcen mehr zu erreichen. Diese Reflexionsimpulse tragen dazu bei, die Professionalisierung im Mittelstand voranzutreiben und die Kluft zwischen strategischem Ziel und operativer Praxis zu überbrücken.

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