Erfolgsfaktoren für die Customer Journey Optimierung

Erfolgsfaktoren für die Customer Journey Optimierung
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Mitschrift verfügbar

Customer Journey Mapping, Persona-Analysen und Value Irritant Matrix gezielt für Omnichannel-Optimierung und Siloabbau einsetzen.

Erfahrene Fach- und Führungskräfte aus Versicherungen und Telekommunikation diskutieren, wie sich Customer Journey Management systematisch professionalisieren und an dynamische Kundenanforderungen anpassen lässt. Im Panel stehen die Herausforderungen im Omnichannel-Management, die Überwindung von Silos und die wertorientierte Priorisierung von Optimierungsmaßnahmen im Mittelpunkt. Die Diskussion verbindet methodische Tiefe mit Praxisbeispielen und adressiert die Notwendigkeit, Kundenperspektiven kontinuierlich und differenziert zu erheben, um die Komplexität und Dynamik moderner Kundenbeziehungen zu bewältigen.

Die Panelteilnehmer analysieren, wie Customer Journey Mapping, Persona-Analysen und die Value Irritant Matrix als zentrale Methoden eingesetzt werden. Sie diskutieren die Bedeutung von qualitativen Kundeninterviews zur Identifikation von Nutzungsbarrieren und differenzierten Personas. Die Value Irritant Matrix dient als Instrument zur Priorisierung von Maßnahmen entlang des Wertbeitrags für Kunden und Unternehmen. Im Fokus stehen zudem die Anforderungen an eine siloübergreifende Zusammenarbeit, die Notwendigkeit dezentraler Verantwortlichkeiten und die Rolle von kollaborativen Tools. Die Diskussion beleuchtet, warum vollständige Automatisierung aktuell an qualitativen Aspekten scheitert und wie eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Methoden die Grundlage für gezielte Optimierungen schafft. Abschließend fordern die Panelisten ein unternehmensweites Mindset, das Customer Experience als kontinuierlichen, interdisziplinären Prozess versteht und Kompetenzen in Methoden, Change Management und Leadership voraussetzt.

Customer Journey Mapping gelingt nur, wenn wir bereit sind, wirklich in die Tiefe zu gehen und mit Kunden zu sprechen – alles andere bleibt Prozessoptimierung an der Oberfläche. – Andreas Penkert

Omnichannel funktioniert nur, wenn Kanäle und Verantwortlichkeiten übergreifend im Sinne des Kunden zusammenarbeiten – sonst bleibt das Kundenerlebnis Stückwerk. – Referent_innen der voranstehenden Vortr\u00e4ge

Die Verantwortung für Customer Experience muss dezentralisiert werden: Nur wenn die Menschen an der Journey auch an ihr arbeiten, bleibt das Unternehmen agil und wirkungsstark. – Andreas Penkert

  • Customer Journey Optimierung gelingt nur durch tiefe Kundeninterviews und differenzierte Persona-Analyse.

  • Omnichannel-Management erfordert siloübergreifende Ziele und Zusammenarbeit, um ein einheitliches Kundenerlebnis zu schaffen.
  • Die Value Irritant Matrix dient als Analyseinstrument zur wertorientierten Priorisierung von Maßnahmen für Kunden und Unternehmen.
  • Customer Journey Management muss als kontinuierlicher, dynamischer Prozess verstanden werden, der regelmäßige Anpassungen an veränderte Kundenanforderungen erfordert.
  • Ein erfolgreiches Customer Journey Management benötigt Commitment und Mindset auf allen Unternehmensebenen sowie kollaborative Tools und Formate.

Customer Journey Optimierung steht exemplarisch für die strategische Herausforderung, Kundenorientierung als kontinuierlichen, dynamischen Prozess zu begreifen und organisatorisch zu verankern. Der Beitrag legt offen, dass viele Unternehmen zwar Methoden wie Journey Mapping einsetzen, aber an der Oberfläche verharren und die tatsächlichen Beweggründe der Kunden nicht systematisch erfassen. Hier manifestiert sich ein blinder Fleck: Die Illusion von Kundenfokus entsteht durch Tool-Nutzung, während die notwendige Tiefe in der Analyse und die konsequente Einbindung der Kundenperspektive fehlen. Gleichzeitig wird ein zentrales Spannungsfeld sichtbar: Die Verantwortung für ein konsistentes Kundenerlebnis kollidiert mit bestehenden Silostrukturen und kanalbezogenen Zielsystemen. Die Diskussion entlarvt den Denkfehler, Customer Experience ließe sich zentral steuern oder automatisieren, und fordert stattdessen eine dezentrale, teamübergreifende Verantwortungsübernahme. Transformation gelingt nur, wenn Unternehmen bereit sind, Anreizsysteme, Führungsmodelle und Kollaborationsformate grundlegend zu hinterfragen und neu auszurichten.

Für die Praxis liefert der Beitrag handlungsrelevante Prinzipien: Tiefe Kundeninterviews und differenzierte Persona-Analysen sind unverzichtbar, um Optimierungsmaßnahmen wertorientiert zu priorisieren und blinde Flecken in der Customer Journey aufzudecken. Die Value Irritant Matrix wird als methodisches Bindeglied zwischen operativer Effizienz und strategischem Kundenwert positioniert. Unternehmen werden aufgefordert, Customer Experience Management als Querschnittsfunktion zu etablieren, die kontinuierliche Anpassung und interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordert. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von punktuellen Projekten hin zu einem systemischen, lernenden Ansatz, der Leadership, Change Management und die Bereitschaft zur Selbstreflexion voraussetzt. Für die Zielgruppe bedeutet das: Customer Journey Optimierung ist kein technisches Optimierungsprojekt, sondern ein kultureller Veränderungsprozess, der Commitment, Mut zur Dezentralisierung und die konsequente Integration der Kundenperspektive verlangt.

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