Embedding Marketing Automation in a B2B environment on global level - achieving seamless integration of Marketing and Sales!

Big rocks, challenges and best practices in a nutshell…

Embedding Marketing Automation in a B2B environment on global level - achieving seamless integration of Marketing and Sales!
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Standardisierte Lead-Prozesse, integrierte Systeme und Governance: So gelingt die globale Verzahnung von Marketing und Vertrieb im B2B.

Globale B2B-Unternehmen mit komplexen Vertriebs- und Kommunikationsstrukturen stehen vor der Herausforderung, fragmentierte Systemlandschaften und Silodenken zwischen Marketing und Vertrieb zu überwinden. Markus Nowatius schildert anhand eines Praxisberichts die unternehmensweite Integration von CRM- und Marketing-Automation-Systemen in einem internationalen Technologiekonzern mit über 30.000 Mitarbeitenden. Im Fokus stehen die Standardisierung von Lead-Prozessen, die nachhaltige Verankerung einer kundenzentrierten Organisation und die Balance zwischen globaler Governance und lokaler Flexibilität. Die Darstellung basiert auf konkreten Erfahrungen aus der Transformation eines heterogenen IT-Stacks hin zu einer konsolidierten, standardnahen Systemarchitektur, die End-to-End-Prozesse und eine 360-Grad-Kundensicht ermöglicht.

Im Zentrum des Erfahrungsberichts stehen vier Erfolgsdimensionen: Strategie, Organisation, Prozesse und Technologie. Nowatius betont die Bedeutung einer klaren, unternehmensweiten Strategie, funktionsübergreifender Teams und standardisierter Lead-Prozesse mit eindeutigen Verantwortlichkeiten. Die technische Umsetzung folgt dem Prinzip „Standard vor Customizing“, unterstützt durch die konsequente Einbindung der IT in alle Projektphasen. Ein zentrales Praxisbeispiel ist die signifikante Verkürzung des Lead-to-Quote-Prozesses durch die Integration von Marketing Automation und CRM. Die kontinuierliche Kommunikation, die Bildung regionaler Councils und die Steuerung über ein Steering Board sichern die nachhaltige Verankerung der neuen Prozesse. Der Erfahrungsbericht zeigt, wie die Kombination aus strategischer Klarheit, organisatorischer Einbindung und technischer Disziplin messbaren Business Impact im globalen B2B-Umfeld erzeugt.

Customer Centricity funktioniert nur, wenn das Top-Management geschlossen dahintersteht und die Strategie von oben nach unten getragen wird. – Markus Nowatius

Der Kunde sieht uns als ein Unternehmen – nicht als Marketing, Vertrieb oder einzelne Silos. Deshalb müssen wir End-to-End-Prozesse und IT-Architektur konsequent miteinander verknüpfen. – Markus Nowatius

Wenn Sie keine echte Dringlichkeit und keinen starken Rückhalt im Unternehmen haben, sollten Sie die Transformation dreimal überdenken – sonst verbrennen Sie nur Geld. – Markus Nowatius

  • Customer Centricity und eine 360-Grad-Sicht auf den Kunden sind nur durch die konsequente Integration von CRM- und Marketing-Automation-Systemen möglich.

  • Die Überwindung von Silodenken zwischen Marketing und Vertrieb erfordert einheitliche Prozesse, klare Verantwortlichkeiten und die Unterstützung des Top-Managements.
  • Globale CRM-Rollouts müssen lokale Anforderungen und kulturelle Unterschiede berücksichtigen, ohne die Standardisierung und Governance zu vernachlässigen.
  • Change Management und die aktive Einbindung aller Mitarbeitenden sind entscheidend für die erfolgreiche Verankerung neuer Prozesse und Systeme.
  • Eine klare Definition und ein gemeinsames Verständnis von Lead-Qualitäten und Prozessschritten sind essenziell, um Effizienz und Akzeptanz im Vertrieb zu steigern.

Globale CRM- und Marketing-Automation-Initiativen im B2B-Umfeld offenbaren ein zentrales Dilemma: Die Ambition, Silos zwischen Marketing und Vertrieb zu überwinden, kollidiert regelmäßig mit gewachsenen Verantwortungsstrukturen, lokalen Eigenlogiken und dem Beharrungsvermögen etablierter Prozesse. Die strategische Relevanz liegt darin, dass eine 360-Grad-Kundensicht und durchgängige Lead-Prozesse nicht durch Technologie allein entstehen, sondern einen tiefgreifenden kulturellen Wandel erfordern. Der Beitrag macht deutlich, wie schnell Integrationsprojekte an der fehlenden Abstimmung von Zielbildern, unklaren Verantwortlichkeiten und mangelnder Einbindung des mittleren Managements scheitern. Er legt offen, dass Standardisierung und Governance zwar Skaleneffekte und Effizienz versprechen, aber ohne die Berücksichtigung lokaler Anforderungen und die aktive Gestaltung von Change-Prozessen in Widerstände und Akzeptanzprobleme münden. Das Spannungsfeld zwischen zentraler Steuerung und dezentraler Anpassungsfähigkeit wird als permanenter Aushandlungsprozess sichtbar, der nicht mit dem Rollout neuer Systeme endet, sondern kontinuierliche Führung und Kommunikation verlangt.

Für die Zielgruppe liefert der Beitrag konkrete Reflexionsimpulse: Erfolgreiche Integration entsteht dort, wo Strategie, Organisation, Prozesse und Technologie konsequent aufeinander abgestimmt werden und funktionsübergreifende Teams Verantwortung übernehmen. Die Praxis zeigt, dass die Geschwindigkeit und Qualität der Zielerreichung maßgeblich von der Klarheit der strategischen Leitplanken, der aktiven Einbindung aller Ebenen und der Bereitschaft zur kontinuierlichen Anpassung abhängen. Die Empfehlung, Standardisierung als Prinzip zu etablieren, aber lokale Flexibilität gezielt zu ermöglichen, verschiebt die Perspektive von reiner Systemimplementierung hin zu einem ganzheitlichen Change-Ansatz. Für Führungskräfte bedeutet das: Sie müssen nicht nur technische und prozessuale, sondern vor allem kulturelle Integrationsarbeit leisten, Erwartungen transparent steuern und die Organisation dauerhaft auf Kollaboration und Kundenorientierung ausrichten. Der Beitrag fordert dazu auf, die eigene Rolle im Transformationsprozess kritisch zu reflektieren und Change Management als permanente Führungsaufgabe zu begreifen.

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