Die Paneldiskussion auf der Shift/CX Konferenzwoche 2026 beleuchtet die Transformation von traditioneller Kampagnenlogik hin zu adaptiven Kundeninteraktionen im B2B-Enterprise-Kontext. Frank Müller und Daniel Erlwein diskutieren die Herausforderungen, die durch Silodenken in Unternehmen entstehen, und wie ein Orchestration Layer zwischen Marketing, Vertrieb und Service eine übergreifende Steuerung von Customer Journeys ermöglicht. Der Beitrag zeichnet sich durch seine tiefgehende Analyse der notwendigen organisatorischen Veränderungen aus, um eine kundenorientierte Interaktion zu erreichen.
Im Zentrum der Diskussion stehen die Notwendigkeit, klassische Kampagnenstrukturen durch adaptive Systeme zu ersetzen, und die Einführung bereichsübergreifender KPIs wie Customer Lifetime Value. Müller betont die Bedeutung eines Mindset-Changes, während Erlwein die Rolle der Kontextrelevanz als neuen Messwert hervorhebt. Beide Experten sind sich einig, dass eine neutrale CX-Abteilung als Koordinationsstelle fungieren sollte, um die End-to-End-Verantwortung für Customer Journeys zu übernehmen. Die Kombination aus adaptiven Systemen und menschlicher Steuerung wird als Schlüssel zur erfolgreichen Transformation gesehen, wobei die Fehler- und Lernkultur eine zentrale Rolle spielt.
